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Rammstein-Frontmann Lindemann: Nazi-Panne!

Rammstein-Frontmann Till Lindemann ist ein folgenschwerer Fehler unterlaufen.

Till Lindemann
Till Lindemann auf der Frankfurter Buchmesse im Jahr 2017 Foto: Getty Images/ Hannelore Foerster

Till Lindemann mit folgeschwerem Fehler

Viele Kritiker werfen der erfolgreichen deutschen Band Rammstein immer wieder ein überaus riskantes Spiel mit nationalsozialistischer Symbolik vor. Doch die Gruppe wehrt sich vehement gegen eine solche Lesart - umso ärgerlicher erscheint ein aktueller Lapsus von Frontmann Till Lindemann.

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Spendengelder für Krebsleidende

Der 58-jährige Musiker wollte eigentlich zugunsten von Krebspatienten spenden - doch das Geld ging irrtümlich an einen rechtsextremen Verein, wie der Nordkurier berichtet.

Die Spendengelder stammen aus der Versteigerung von signierten Shirts und Büchern, die Lindemann an den Verein "Tätowierte gegen Krebs" übergeben hatte. Mit dem Erlös sollten Krebspatienten in Krankenhäusern und Hospizen unterstützt werden.

"Tätowierte gegen Krebs" im Fokus

Lindemann war aber nach eigenen Angaben nicht klar, dass der Gründer von "Tätowierte gegen Krebs" ein gewaltbereiter Rocker und Rechtsextremist ist. Sein Name: Sebastian K.

Dieser soll Teil der Nazi-Kameradschaft "Werwölfe Wismar" sowie des Rocker-Klubs "Schwarze Schar" gewesen sein. Aktuell soll er den Rostocker Hells Angels angehören.

Auf Anfrage des Nordkuriers distanzierte sich Till Lindemann ausdrücklich von jeder Form des Rechtsextremismus. Der Rockstar versicherte zudem keine Kenntnis von Sebastian K.s Gesinnung gehabt zu haben, auch habe er ihn nie persönlich getroffen.