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Radikale Veränderung: Der digitale Euro kommt

Die Europäische Zentralbank startet eine zweijährige Testphase zur Einführung des digitalen Euros. Was genau diese Veränderung bedeutet.

Digitaler Euro
Digitaler Euro Foto: iStock / peshkov

Der Trend hin zum Digitalen wurde durch die Corona-Pandemie weiter vorangetrieben. Wir wurden dazu angehalten, möglichst mit Karte zu bezahlen und den Austausch von Bargeld möglichst zu vermeiden. Kryptowährungen wie Bitcoin sind mittlerweile der breiten Masse bekannt.

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Jetzt werden in der Geldpolitik weitere Maßnahmen diskutiert, die unsere Währung künftig digitaler machen sollen. Doch was genau bedeutet das?

Was ist ein digitaler Euro?

Bei dem digitalen Euro handelt es sich um digitales Geld. Anders als Kryptowährungen, wie beispielsweise Bitcoin ist diese nicht unabhängig und wird auch nicht anonym gehandelt.

Stattdessen wird es von den Zentralbanken jedes Landes - in unserem Fall wäre das die Europäische Zentralbank - herausgegeben. Diese Geldflüsse sollen, wenn auch nicht direkt, über Umwege nachvollziehbar sein, wie t3n berichtet.

Die chinesische Zentralbank hat bereits in diesem Jahr eine eigene digitale Währung herausgegeben - den sogenannten "e-Yuan". Diese nutzt man ebenfalls mit einer App, über die man bezahlen kann und Überweisungen tätigt.

Wann kommt der digitale Euro?

Im Oktober 2021 startet eine zweijährige Testphase. Diese soll zeigen, was genau ein digitaler Euro können sollte - und welche Auswirkungen ein digitaler Euro auf unser Geldsystem haben könnte. In zwei Jahren wird anschließend entschieden, ob und wann der digitale Euro kommen wird.

Der EZB-Direktor Fabio Panetta betont allerdings, dass es sich dabei nicht um einen Ersatz für Bargeld handelt, "sondern eine Ergänzung".

Weiter erklärt EZB-Präsidentin Christine Lagarde: "Unsere Arbeit soll sicherstellen, dass Privatpersonen und Unternehmen im digitalen Zeitalter weiterhin Zugang zu der sichersten Form von Geld – dem Zentralbankgeld – haben."

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