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Film-Update

"Pulp Fiction": 10 verrückte Fakten zum Kultfilm

"Pulp Fiction" katapultierte nicht nur John Travolta zurück ins Rampenlicht, auch Regisseur Quentin Tarantino hatte damit bewiesen, dass "Reservoir Dogs" keine Eintagsfliege war. Hier sind zehn verrückte Fakten zum Kultfilm.

Vince Vega und Jules Winnfield
Vince Vega und Jules Winnfield haben überzeugende "Argumente" imago images / Cinema Publishers Collection

"Pulp Fiction": 10 verrückte Fakten zum Kultfilm

Als "Pulp Fiction" in die Kinos kam, kannte die Verehrung von Quentin Tarantino keine Grenzen mehr. Er war für eine gewisse Zeit der Gottkaiser von Hollywood und "Pulp Fiction" der coolste Streifen aller Zeiten.

Lag es an den vielen bekannten Schauspielern? Harvey Keitel, Bruce Willis, Christopher Walken, John Travolta, Samuel L. Jackson, Uma Thurman, Rosanna Arquette, Steve Buscemi, Tim Roth und Ving Rhames muss man ja nun auch erst mal in ein und demselben Streifen unterbringen.

Es ist schwer zu sagen. Der Film schwitzt auf jeden Fall eine richtiggehende Aura an Coolness aus und es gibt nicht wenige Filmfreaks, die den Streifen komplett auswendig aufsagen können.

Quentin Tarantino
Quentin Tarantino imago images / ZUMA Press

"Pulp Fiction": Quentin Tarantino

Quentin Jerome Tarantino wird am 27. März 1963 in Knoxville, Tennessee, geboren. Er ist Einzelkind und Schule interessiert ihn nicht so sehr. Mit 15 verlässt er sie, um Schauspieler zu werden.

Um einen Fuß in die Tür zu kriegen, behauptet er dreist, eine Rolle in Jean-Luc Godards "King Lear" gespielt zu haben, darauf hoffend, dass seine Lüge nicht auffliegt, weil sich diesen Streifen kein Amerikaner anschauen würde.

Als er in einem Sundance-Regie-Workshop auf Terry Gilliam ("Brazil", "12 Monkeys") trifft, ermutigt ihn dieser, Regisseur zu werden. Der Rest ist Geschichte.

"Pulp Fiction": Hinter den Kulissen

  1. Europe first! "Pulp Fiction" wurde erstmals bei den Filmfestspielen von Cannes im Mai 1994 gezeigt und machte dann die große Runde von München bis Locarno, bevor er am 23. September 1994 auf dem New Yorker Filmfestival die amerikanische Küste erreichte. Der Film wurde in Südkorea, Japan und der Slowakei gezeigt, bevor er am 14. Oktober 1994 in den USA ins Kino kam.

  2. Die Filmfigur Honey Bunny ist nach einem echten Kaninchen benannt. Honey Bunny gehörte Linda Chen, die Tarantinos handgeschriebenes Drehbuch für "Pulp Fiction" abgetippt hat. Anstelle einer Bezahlung bat sie Tarantino, auf ihr Kaninchen aufzupassen, wenn sie vor Ort am Set war. Das tat Tarantino aber nicht und als das Kaninchen später starb, benannte er die Figur Amanda Plummers nach Chens Haustier.

  1. Der 64er Chevelle Malibu, den Vince Vega im Film fährt, wurde kurz nachdem "Pulp Fiction" in die Kinos kam, gestohlen. Der Wagen gehörte im wirklichen Leben Tarantino und wurde fast zwei Jahrzehnte lang nicht gefunden. Irgendwann trafen zwei Polizisten auf ein Paar Kinder, die ein älteres Auto auseinandernahmen. Nachdem die Cops die Fahrzeug-Identifikationsnummer überprüft hatten, fanden sie heraus, dass es die von einem Auto in Oakland ist, das sich als Tarantinos Auto herausstellte.

  2. Der Film enthält 265 Mal das F-Wort. Damit war der Film der große F-Wort-Gewinner des Jahres 1994, denn kein anderer in diesem Jahr veröffentlichte Film kam auch nur annähernd an diese Menge an Profanität heran.

  1. Der Film kostete nur 8,5 Millionen US-Dollar. Fünf Millionen davon gingen als Gehälter an die Schauspieler. Die Produktionskosten wurden bereits in der ersten Woche an den US-Kinokassen wieder hereingeholt. Allein das Premierenwochenende brachte 9,3 Millionen US-Dollar ein.

  2. Obwohl "Pulp Fiction" schließlich sogar über 100 Millionen US-Dollar einspielte, dauerte es relativ lange, bis dieses Ergebnis erzielt wurde. Der Film lief 178 Tage lang im Kino, bevor er schließlich diese magische Grenze knacken konnte. Ein kleiner Vergleich? "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2" brauchte dafür nur zwei Tage.

  1. Butch sollte eigentlich ein sehr junger Filmcharakter sein. Tarantino dachte beim Schreiben des Drehbuchs an einen jungen Boxer, mit Matt Dillon als Besetzung im Hinterkopf. Aber als Dillon zu lange mit der Zusage zögerte, wurde die Rolle leicht modifiziert, um Bruce Willis entgegenzukommen (der übrigens etwas irritiert war, dass er nicht gebeten wurde, Vincent zu spielen).

  2. Obwohl Tarantino sehr viel für Uma Thurman über hat, war sie nicht seine erste Wahl. Andere Kandidatinnen für die Rolle der Mia waren u. a. Isabella Rossellini, Julia Louis-Dreyfus, Meg Ryan, Alfre Woodard, Halle Berry, Daryl Hannah, Rosanna Arquette, Joan Cusack und Michelle Pfeiffer. Seine ursprüngliche Favoritin war angeblich Michelle Pfeiffer.

  1. Die ursprünglichen Poster sind heute ein kleines Vermögen wert. Auf der ersten Version des Filmplakats raucht Uma Thurman Lucky-Strike-Zigaretten. Leider hatte aber Miramax keine Nutzungsrechte von Lucky Strike lizenziert, die deshalb mit einer Klage drohten. Anstatt es drauf ankommen zu lassen, ließ Miramax die Plakate einstampfen. Die wenigen, die überlebt haben, werden heutzutage als Rarität für viel Geld gehandelt.

  2. Einige Szenen des Films wurden von Robert Rodriguez gedreht. Wenn Tarantino als Jimmie auf der Leinwand zu sehen war, musste jemand anderes hinter der Kamera stehen – und dieser jemand war Robert Rodriguez. Das Paar tat sich später für eine Reihe anderer Projekte zusammen, darunter "From Dusk Till Dawn" und "Grindhouse".

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