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Gesundheits-Update

Prostatitis: Alle Informationen zu Symptomen, Hausmitteln und Therapie

Eine Prostatitis kann den stärksten Mann in die Knie zwingen. Wir haben alle Informationen zu Symptomen, Hausmitteln und Therapien im Gepäck.

Arzt und Patient
Eine Prostatitis zwingt den stärksten Mann in die Knie (Symbolfoto) iStock/Portra

Prostatitis: Symptome

Unter einer Prostatitis versteht man die Entzündung der Vorsteherdrüse (Prostata). Das kann beim betroffenen Mann zu unfassbar starken Schmerzen führen. Grund genug, bei auftretenden Symptomen sofort die richtigen Schritte einzuleiten.

Erste Anzeichen einer Prostatitis sind:

  • Schmerzen und Brennen beim Urinieren

  • Häufiger Harndrang

  • Harnabflussstörungen

  • Schmerzen in der Penis-, Hoden-, Damm-, Anal-, Leisten-, Scham- sowie Lendengegend

  • Schmerzen während und nach des Samenergusses

Zudem können Fieber und Schüttelfrost auftreten.

Unterschieden wird generell zwischen einer akuten und einer chronischen Prostatitis. 

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Hausmittel gegen Prostatitis

Bei einer akuten Prostatitis handelt es sich um eine temporäre Infektion der Prostata, die durch die im Darm ansässigen Bakterien Escherichia coli hervorgerufen wird. Diese Keime gelangen zumeist über die Harnröhre in die Prostata.

Ganz wichtig: Eine Prostatitis ist in keinem Fall ein Spaß und sollte immer von einem Urologen begutachtet werden. Unterstützend zur verordneten Therapie gibt es auch einige heimische Anwendungen, die zusätzlich Linderung verschaffen können.

Speziell bei einer akuten Prostatitis können folgende Hausmittel helfen:

  • Kürbiskerne

  • Süßholzwurzel-Tee

  • Brennnessel-Tee

  • Weidenröschen-Tee

Patienten sollten überdies viel Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte sowie Vollkornprodukte essen und zudem viel Wasser trinken. Gleichzeitig sollte auf Zucker, zu fettes Essen, Alkohol (speziell Bier), Kaffee oder schwarzen Tee verzichtet werden, weil diese Lebensmittel die kränkelnde Blase zusätzlich reizen.

Effektive Therapie bei einer Prostatitis

Die gängigste Therapie gegen eine akute Prostatitis ist die Verabreichung von Antibiotika. Dabei reicht eine Therapiedauer von zehn Tagen oftmals aus.

Bei einer chronischen Prostatitis wird Antibiotika schon mal bis zu einem halben Jahr verschrieben. Bei der chronisch bakteriellen Form muss der betroffene Patient zudem trotz der längeren Einnahmedauer häufig mit Therapieversagen oder Rückfällen rechnen. 

Experten empfehlen bei einer chronischen Prostatitis ein ausreichendes Maß an Bewegung, beispielsweise durchs Joggen. Auch ein gezieltes Beckenbodentraining hat vielen Betroffenen geholfen. Zudem sollte Stress vermieden werden.

Männersache wünscht gute Besserung!

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