News-Update

Corona-Schock! Professor erwartet Unendlich-Lockdown

Professor Matthias Schrappe warnt vor einem Unendlich-Lockdown in Deutschland.

Professor Matthias Schrappe
Professor Matthias Schrappe Foto: imago images / photothek

Für den renommierten Professor Matthias Schrappe ist die aktuelle Corona-Politik der Bundesregierung nicht zielführend. Er macht dies anhand der Fokussierung der politischen Entscheidungsträger auf den sogenannten Inzidenzwert fest.

JW Video Platzhalter
Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Corona-Schock! Experte warnt vor Unendlich-Lockdown

Schrappe sagt gegenüber Bild: "Ein Zielwert von 50 pro 100 000 Einwohner ist ein völlig irreales Ziel. Wir werden das in den Wintermonaten nicht erreichen." Die aus seiner Sicht utopische Vorgabe versetze die Bevölkerung in einen Dauer-Schockzustand.

Und dann folgt ein Satz, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt: "Wenn die Politik den Grenzwert dauerhaft unterschreiten will, dann bekommen wir einen unendlichen Lockdown.“

Hintergrund: Die Bundesregierung will an ihrer Lockdown-Politik festhalten, bis es weniger als 50 Neu-Infektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gibt.

Die Forderung von Professor Matthias Schrappe

Professor Matthias Schrappe war von 2007 bis 2011 Vize-Chef des von der Bundesregierung berufenen Sachverständigenrats für Gesundheit. Der 65-Jährige spricht im Zusammenhang mit den erneut hohen Fallzahlen ganz bewusst nicht von einer zweiten Welle, weil das Sprachbild für ihn falsch ist. Es handele sich vielmehr um ein "kontinuierliches Anwachsen", gegen das kein Lockdown helfen würde.

Schroppe fordert hingegen einen gezielten Schutz der überschaubaren Anzahl von Risikogruppen.