Umweltverschmutzung Pottwal stirbt an 29 Kilo Plastikmüll

Tobias | Männersache 10.04.2018
Plastikmüll richtete diesen Pottwal hin
© iStock; Murcia regional government, CARM

Wieder einmal hat unser Müll eine majestätische Kreatur dahingerafft. Im Magen des Pottwals wurden 29 Kilo Plastikmüll gefunden.

Plastiktüten, ein Stück Netz und haufenweise anderer Plastikteile sorgten dafür, dass sich der Magen des Giganten verstopfte. Nachdem das Tier an einer Magenentzündung elendig verendete, wurde es an Spaniens Südküste gespült.

Bei Cabo de Palos in Murcia wurde der Wal bereits im Februar angespült. Das regionale Ministerium für Kultur, Tourismus und Umwelt möchte jetzt noch einmal das Bewusstsein der Menschen für die Meeresverschmutzung schärfen.

Im Video: Wie der Plastikmüll im Meer zum Staat werden soll

 

"Das Plastik in den Ozeanen ist eine der größten Bedrohungen für den Bestand der See-Wildtiere", sagte Consuelo Rosauro, Generaldirektor für Natur- und Umweltfragen der Regierung von Murcian, gegenüber The Indipendent.

Greenpeace geht davon aus, dass jährlich etwa 12,7 Millionen Tonnen Plastikmüll in unseren Ozeanen landen. Das führte bereits dazu, dass sich im Pazifik ein Plastikmüllstrudel ansammelte, der viermal so groß wie Deutschland ist.

Wenn sich das Verhalten der Menschen nicht ändert, wird der Plastikmüll auch für uns zum Problem werden, denn in immer mehr Nahrungsmitteln können mittlerweile Plastikrückstände nachgewiesen werden. Besonders, wie könnte es anders sein, Fisch ist mit Plastik kontaminiert.

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