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News-Update

Politiker wollen Prostitution in Deutschland dauerhaft verbieten

Politiker wollen nach Ende der Coronaschutzmaßnahmen Prostitution in Deutschland weiterhin untersagen.

Eine Prostituierte auf dem Bett
Deutsche Spitzenpolitiker wollen Prostitution in Deutschland generell verbieten (Symbolfoto) Foto: GettyImages/Andreas Rentz

Rotlicht-Schock! Politik will Prostitution dauerhaft verbieten

Aufgrund der Coronaschutzmaßnahmen steht aktuell auch das horizontale Gewerbe in Deutschland still. Daran soll sich nach dem Willen einiger deutscher Spitzenpolitiker auch nach der sukzessiven Aufhebung des Lockdown nichts ändern.

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Verfasser des Brandbriefes

Geht es nach 16 Bundestagsabgeordneten von Union und SPD, dann wird Prostitution in Deutschland dauerhaft verboten. In einem Brandbrief an die Ministerpräsidenten fordern sie die endgültige Schließung der Bordelle.

Unter den Verfassern sind bekannte Spitzenpolitiker wie Ex-CDU-Gesundheitsminister Hermann Gröhe und SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach.

Zur Begründung

Zur Begründung heißt es in dem Brief, Prostitution trägt zur extremen Verbreitung des Virus bei. Erschwerend kommt hinzu, dass sich bei einem Corona-Ausbruch im Rotlichtmilieu mögliche Kontaktpersonen nur schwer identifizieren lassen, auch weil viele Freier nicht auffliegen wollen.

Zuwiderhandlungen uneinsichtiger Freier sollen nach Ansicht der Verfasser "mit Geldstrafen oder Gefängnis" bestraft werden.

Experten kritisieren an dem Vorstoß, dass durch ein Verbot viele Prostituierte in die Illegalität getrieben würden.

Nach Informationen der "Bild" steht auch das Bundesfamilienministerium einem Prostitutionsverbot äußerst kritisch gegenüber.

Seit Dezember 2019 verbreitet sich das Coronavirus. Ausgehend von der chinesischen Millionenstadt Wuhan, hat die Epidemie mittlerweile alle Kontinente erreicht. Bislang starben nach WHO-Angaben weltweit über 316.000 Menschen an der rätselhaften Lungenkrankheit, über 4.700.000 haben sich infiziert (Stand: 19. Mai 2020).