Neues Gesetz Politik beschließt Kastration von Kinderschändern

Redaktion Männersache 24.09.2018

Nach Einführung eines neuen Gesetzes, das ab Januar 2018 in Kraft trat, müssen sich verurteilte Pädophile einer chemischen Kastration unterziehen. Auch mitten in Europa wird ein solches Gesetz praktiziert.

Spritze
Foto:  istock / scyther5

Zum ersten Januar 2018 trat in Kasachstan ein Gesetz zum Schutz von Kindern in Kraft. Diese Regelung erlaubt die chemische Kastration von Kinderschändern.

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Kasachstans Gesundheitsminister Lyazzat Aktayeva wird von BNEWS KZ wie folgt zitiert: "Ab dem 1. Januar 2018 ist die Verordnung des Gesundheitsministeriums über die Verwendung und die Regeln für die chemische Kastration in Kraft getreten.

Dementsprechend kann es durch eine gerichtliche Entscheidung angewendet werden. Die Mittel werden bereits aus dem Staatsbudget bereitgestellt."

Der Präsident der ehemaligen Sowjetrepublik, Nursultan Nasarbajew, bewilligte 2.000 Injektionen, was einen Kostenfaktor von umgerechnet knapp 23.000 Euro ausmacht.

Der Leiter der Abteilung für Jugendschutz der Justizbehörde des Ministeriums für innere Angelegenheiten, Asset Ospanov, behauptet, dass die Rückfallquote bei Pädophilen bei 70 Prozent liege.

Berichten zufolge wird das synthetische Progesteron-Derivat Cyproteron injiziert. Anders als bei einer chirurgischen Kastration wirkt eine chemische nur für eine bestimmte Zeit. Bedenken wurden geäußert, dass das zukünftige Angriffe der Täter nicht verhindere, da es den Sexualtrieb nicht zerstöre, sondern nur zeitweise dämpfe.

Doch nicht nur in Kasachstan, auch in Polen müssen sich Kinderschänder nach Abbüßen ihrer Strafe einer chemischen Zwangsbehandlung unterziehen.

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