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Superlative

Poison Garden: Der gefährlichste Garten der Welt

Nicht umsonst warnt der Schriftzug "Diese Pflanzen können töten" auf dem Eingangstor zum Poison Garden, dem vermutlich gefährlichsten und tödlichsten Garten der Welt.

Die Warnung vor dem Eintritt in den Poison Garden
Die Warnung vor dem Eintritt in den Poison Garden Instagram / nickwearmouth89

Jane Percy, die Herzogin von Northumberland, ließ die Frage nicht los, warum alle Gärten nur mit harmlosen und ungefährlichen Pflanzen verziert sind. Percy interessierte die andere Seite der Pflanze, die giftige, grauenhafte.

Deswegen haben ihre Gärten von Alnwick in England heute eine eigene Abteilung für diese Art von Pflanzen. Über 100 teils tödlicher Pflanzen befinden sich dort, von der das Nervensystem angreifenden Schwarzen Tollkirsche bis hin zu Ricinus communis, die jeden Menschen von Innen zersetzt.

Poison Garden: Der gefährlichste Garten der Welt

Es ist wohl nachvollziehbar, warum man nicht ohne Guide durch den Todesgarten flanieren darf. Eine falsche Bewegung, eine Mutprobe zu viel und man landet bestenfalls im Krankenhaus. Nebenbei erfährt man vom Guide aber auch viele spannende Informationen zu all den Pflanzen, die für das ungeübte Auge vollkommen ungefährlich aussehen, in Wirklichkeit aber tödlicher sind als jeder Skorpion.

Der Garten existiert bereits seit 1750, angelegt vom ersten Herzog von Northumberland. Über die folgenden Jahrzehnte wurde der Garten gepflegt und immerzu erweitert. Im Zweiten Weltkrieg wurden verstärkt Gemüse und Obst angebaut bis die Anlage aufgrund von zunehmenden Verfall 1950 geschlossen wurde.

In den 1990er-Jahren sollte die Fläche zu einem riesigen Parkplatz umfunktioniert werden, aber die Herzogin Jane Percy ließ das nicht zu. Mithilfe ihres Mannes sammelte sie Spenden und gemeinsam mit hunderten Freiwilligen brachte sie die neuen Gärten wieder zum Erblühen.

2001 wurde das 42-Millionen-Pfund-Projekt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Neben dem Poison Garden, der erst vier Jahre später seine Pforten öffnete, bieten die Alnwick Gardens ein Bambus-Labyrinth und ein großen Baumhaus-Restaurant.

Auf insgesamt 2.000 Quadratmetern finden sich knapp 20.000 Pflanzen, darunter 3.000 verschiedene Rosenarten. Ein Paradies für Botaniker und all die, die es werden wollen.

Wir stehen auf Rekorde und suchen ständig nach den Größten und Längsten, aber auch Kleinsten und Kürzesten. Alle unsere Funde gibt es auf unserer Superlativ-Übersichtsseite.

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