Viral-Update

Pilot malt mit Passagierflugzeug gigantischen Penis an Himmel

Man kennt es von Joggern: Sie laufen bestimmte Strecken ab, die nachher ein spezielles Muster auf der GPS-Karte ergeben. Hier Stufe 2: das ganze mit einem Flugzeug!

Flugradar-App
Flugradar-App (Symbolbild) Foto: imago images / ZUMA Wire

Kindlicher Humor ist gesund

Man kann davon halten, was man möchte - im Prinzip ist es doch wirklich witzig. Penis-Running, oder, wie in diesem Fall, Penis-Flying sind wohl deswegen so witzig, weil es in unserer erwachsenen, ach so vernünftigen Welt ein Symbol ungezügelter Infantilität ist, eine Provokation - gerichtet an all diejenigen, die aufgehört haben, sich über offensichtlichen Blödsinn zu amüsieren.

"Schau mal, ich bin einen Penis gerannt, hahaha." Sagen Psychologen nicht, dass man sich zumindest einen Teil seiner Kindheit und Jugendzeit auch im Erwachsenenalter bewahren sollte? Hier haben wir schätzungsweise ein paar solcher Versuche.

JW Video Platzhalter
Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Meanwhile in Russia

In vorliegendem Fall scheint aber sogar mehr hinter der Sache zu stecken. In Russland wird zurzeit gegen zwei Piloten ermittelt, nachdem sie die Flugbahn ihres Flugzeugs geändert haben, um einen riesigen Penis in den Himmel zu zeichnen.

Es handelt sich dabei offensihtlich um einen bizarren Akt der Solidarität mit einem Fußballspieler, der suspendiert wurde, nachdem Fotos von ihm beim Masturbieren online veröffentlicht wurden.

Solidarität durch Flugroute

Aufzeichnungen des Programms FlightRadar zeigen den Flug, auf dem es passierte (DP407) und der am 11. November 2020 auf dem Weg von Moskau nach Jekaterinburg unterwegs war.

Ein Sprecher der Fluggesellschaft bestätigt: "Wahrscheinlich haben die Kapitäne des Flugs auf diese Weise ihre Unterstützung für den russischen Mannschaftskapitän Artem Dzyuba zum Ausdruck gebracht und ihre Meinung dazu geäußert, dass er schikaniert wird."

Waghalsiges Manöver

Im Rahmen einer Untersuchung soll nun festgestellt werden, ob die Besatzung "die Grenzen ethischen Verhaltens überschritten hat" oder nicht. Roman Gusarov, Chefredakteur von avid.ru, der Website eines Herstellers von Jet-Turbinen meint dazu: "Man muss verrückt sein, um solche Manöver durchzuführen."

Weiterhin geht er davon aus, dass der Stunt "extrem gefährlich war, weil die Verkehrsdichte hoch ist und die Luftkorridore eng".