Entscheidungshilfe Philips Hue, Osram Lightify, Ikea Tradfri, Elgato Avea: Smart-Lichtsysteme im Test

Redaktion Männersache 17.04.2018
Philips Hue, Osram Lightify, Ikea Tradfri, Elgato Avea: Smart-Lichtsysteme im Test
© iStock / nullplus

Intelligente Beleuchtungssysteme sind im Trend. Doch welches der mittlerweile zahlreichen Angebote ist das beste? Hier erfährst du es!

Sie heißen Philips Hue, Osram Lightify, Ikea Tradfri oder Elgato Avea und bringen grenzenlose Farbenvielfalt in dein Zuhause: smarte Lichtsysteme. Bei der Vielzahl an Anbietern fällt die Entscheidung für eines davon inzwischen nicht mehr leicht.

Männersache, dass wir uns die Sache mal genauer für dich anschauen. Das folgende Ranking basiert auf einem ausführlichen Test von AllesBeste aus dem Dezember 2017, eigenen Erfahrungen der Redaktionsmitglieder und den Amazon-Kundenbewertungen der verschiedenen Smart-Lichtsysteme.

 

1. Philips Hue

Philips Hue ist der Platzhirsch und Pionier unter den intelligenten Beleuchtungssystemen. Die Installation ist kinderleicht und die Auswahl an Leuchtmitteln äußerst üppig. Außerdem gibt es diverse Apps von Drittanbietern, die das Lichtvergnügen erweitern.

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Preislich bewegt sich Philips Hue zwar eher in höheren Ebenen, dafür ist das System mit Glühbirnen anderer Anbieter kompatibel und die eigenen Leuchtmittel arbeiten sehr energiesparend. Weiterhin funktioniert die Verbindung mit Sprachassistenten reibungslos.

Amazon Echo Dot, Google Assistant, Apple HomeKit – Philips Hue versteht sich mit allen bestens. Wirft man einen Blick auf die Kundenbewertungen des Starter-Sets bei Amazon, trifft man auf mehr als 200 sehr positive Stimmen. Klare Sache: Philips Hue führt das Ranking an!

 

2. Osram Lightify

Das smarte Lichtsystem Osram Lightify bietet fast genauso viel Komfort wie Philips Hue, lediglich die Kompatibilität mit Leuchtmitteln anderer Anbieter ist deutlich eingeschränkter. Ansonsten funktionieren beide Systeme auf eine ähnliche Art und die Produktvielfalt ist vergleichbar umfassend.

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Auch preislich liegt Osram Lightify etwa auf dem Niveau von Philips Hue und in Sachen Sprachsteuerung steht das System dem Testsieger ebenfalls in nichts nach. Die Leuchtmittel gibt es mit E27- sowie E14-Sockel und basieren auf dem sparsamen ZigBee-Standard.

Die Kundenbewertungen des Starter-Sets bei Amazon bilden hier jedoch einen kleinen Wermutstropfen. Zahlreiche der über 200 beurteilenden Kunden klagen über Fehler der Software und eine schlechte Lampenqualität. Deshalb reicht es hier nur für den zweiten Ranking-Rang.

 

3. Ikea Tradfri

Dass sich Ikea in die Reihe der Anbieter für intelligente Beleuchtungssysteme gestellt hat, verwundert eigentlich nicht, bietet das schwedische Unternehmen doch einfach alles rund ums eigene Zuhause an. Ikea Tradfri überzeugt dabei vor allem durch den niedrigen Preis.

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Die Funktionsweise des Systems unterscheidet sich deutlich von der, die Philips Hue und Osram Lightify zugrunde liegt – Ikea Tradfri kommt nämlich ohne Basisstation aus. Dafür stehen die verschiedenen Steuergeräte vom Bewegungsmelder bis zur App im Vordergrund.

Im Grunde gibt es nichts gegen Ikea Tradfri auszusetzen, aber aufgrund der weniger vielfältigen Produktauswahl und fehlenden Amazon-Kundenbewertungen landet das System in diesem Ranking lediglich auf Platz drei. Vielen sollte es als Einstieg jedoch locker reichen.

 

4. Elgato Avea

Auch Elgato Avea funktioniert wie Ikea Tradfri nicht über eine zentrale Bridge, sondern nutzt Bluetooth LE für die Kommunikation zwischen den Lampen und dem Smartphone. Vor allem ältere mobile Endgeräte sind allerdings eventuell nicht mit dieser Technik ausgestattet.

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Die Produktvielfalt hält sich in Grenzen, sollte für Einsteiger aber durchaus ausreichend sein – und preislich lieg Elgato Avea dafür auch im unteren Segment. Das System funktioniert vorwiegend mit iOS und bietet ausschließlich Leuchtmittel mit E27-Sockel an.

Die Kundenbewertungen des Systems bei Amazon lassen im Durchschnitt keine große Begeisterung der Nutzer erkennen. Knapp 100 Leute finden Elgato Avea mal super, mal ätzend und häufig ganz okay. In diesem Ranking reicht es deshalb lediglich für den vierten Platz.

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