News-Update

"Pfad zum Niedergang der Nation": Präsident Putin will Rap-Musik kontrollieren

Russlands Präsident Wladimir Putin nimmt Rap-Musik fortan genauer unter die Lupe.

Wladimir Putin will Rap kontrollieren.
Wladimir Putin will Rap kontrollieren. Foto: Getty Images/OZAN KOSE

Putin will Rap kontrollieren

Wladimir Putin will in Zukunft härter gegen Rap-Texte vorgehen, die den Umgang mit Drogen verherrlichen. Allerdings geht es ihm nicht um ein Verbot.

Verbot wird nicht angestrebt

Statt Rap zu verbieten, geht es dem Kreml um Kontrolle. Putin will den Sprechgesang seines Landes steuern und lenken. Dies gab der Präsident am 15. Dezember 2018 bei einem Treffen mit Kulturbeauftragten in St. Petersburg bekannt.

Stein des Anstoßes

Auslöser ist das Auftrittsverbot für den russischen Rapper Husky alias Dmitry Kuznetsov. Aufgrund von Behördendruck wurden zuletzt mehrere Konzerte des umstrittenen Rappers abgesagt. Dies sorgte bei der jungen Fanbase für Murren – und die Bekanntheit von Husky steigerte sich ins Uferlose.

Festnahme von Husky

Vor einem Club in Krasnodar stieg Husky spontan nach einem abgesagten Gig aufs Autodach, um ein Spontankonzert zu geben. Doch der 25-Jährige wurde wegen Rowdytums und Widersetzung gegen die Staatsgewalt festgenommen – und sollte für zwölf Tage ins Gefängnis. Auf Intervention der Regierung wurde die Strafe jedoch reduziert.

Umstrittener Rapper

Husky thematisiert in seinen Texten Drogenkonsum, Straßengewalt, Regierungskritik und Polizeiwillkür.

Ähnliche Artikel zum Thema: