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Von U-Booten, Missionen und Pädophilen

"Pädo"?! Elon Musk macht schockierende Vorwürfe nach Rettungstauchgang

Das Wichtigste zuerst: Alle Thai-Jungen, die in einer Höhle eingeschlossen waren, sind wieder frei. Allen geht es gut. Das Rettungsteam hat es geschafft. Jetzt geht es im nächsten Schritt an die Aufarbeitung der Beinahe-Katastrophe.

Elon Musk / Rettungstaucher in Thai-Höhle
Elon Musk / Rettungstaucher in Thai-Höhle Facebook / Unilad

Die Helfer vor Ort – durch die Bank erfahrene Spezialtaucher aus aller Welt – haben harte Tage hinter sich. Einige von ihnen hatten spontan ihren Thailand-Urlaub drangegeben, um helfen zu können.

Der Rest der Welt verfolgte gespannt die Ereignisse vor Ort. An einem gewissen kritischen Punkt hieß es, die Pumpen schaffen nicht genug Wasser aus der Höhle.

Fragt man sich als Außenstehender: Was hindert Thailand daran, ganz schnell die dicksten, leistungsfähigsten Pumpen aller Zeiten vor Ort zu verbringen. Wenn sie die nicht selber haben, dann werden sie eben von anderen Nationen zur Verfügung gestellt.

Und wie verhielten sich bekannte Promis? Nach dem Erdbeben in Haiti hat Sean Penn noch selber mit angepackt, Brad Pitt hat Häuser für die Opfer von Hurrikan Katrina bauen lassen.

Die Höhlen-Katastrophe war dann Elon Musks Auftritt. Der Milliardär, der die Tesla-Autos bauen lässt, der Raketen ins All schickt und am Hyperloop bastelt, schlug den Einsatz eines etwa zwei Meter langen Mini-U-Bootes vor.

Klingt ziemlich nach Science-Fiction, aber in verzweifelten Situationen ist jedes Mittel recht. Immerhin hatte Musk sich eingemischt und gekümmert. Oder? Der britische Marine-Taucher Vernon Unsworth sah das ein wenig anders. Er nahm Musk seine Philanthropie nicht ab und witterte stattdessen einen PR-Stunt, auf Kosten der eingeschlossenen Kinder.

Seine Zweifel an Musks Motiven gipfelten in der Aussage "He can stick his submarine where it hurts. It just had absolutely no chance of working. He had no conception of what the cave passage was like."

Übersetzt heißt das “Er kann sich sein U-Boot nehmen und hinten reinschieben. Das hätte auf gar keinen Fall funktioniert. Er hat überhaupt keine Ahnung, wie der Rettungsweg der Höhle aussieht.”

Das mag so sein. Trotzdem ist es schon recht hart, angebotene Hilfe derart brüsk zurückzuweisen. Selbst wenn es nur ein Marketing-Coup gewesen sein soll, so hat er zumindest nicht geschadet. Es ist also einigermaßen verständlich, dass auch Elon Musk ein wenig in rhetorische Wallung geriet.

Nachdem er in mehreren aufeinanderfolgenden Tweets klarstellte, dass die U-Boot-Sache hätte sehr wohl funktionieren können, schloss er mit der Bemerkung, die jetzt durch die Weltpresse zieht:

„Sorry pedo guy, you really did ask for it.” “Tut mir Leid, du Pädophiler, Du hast es wirklich drauf angelegt”.

Warum Musk dieses heftige Wort wählte, wird sein Geheimnis bleiben. Vielleicht war es verletzter Stolz. Vielleicht kann er auch einfach nicht mit Kritik umgehen.

Was auch immer seine Motive gewesen sind, diese Story zeigt, welche Nebenkriegsschauplätze sich abseits, neben und nach der eigentlichen Geschichte auftun können.

Und so dürfen wir gespannt sein, was wir das nächste Mal von dieser schillernden Figur Elon Musk hören werden. Denn das werden wir. Ganz sicher. Die Frage ist nur noch wann?

Stay tuned.

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