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Online-Petition: Mutter will Martinshorn verbieten lassen, weil ihr Kind nicht schlafen kann

Eine Mutter aus München hat eine Online-Petition gegen den Einsatz des Martinshorns gestartet, denn ihr Kind fühlt sich dadurch im Schlaf gestört.

Online-Petition gegen Martinshorn gestartet.
Online-Petition gegen Martinshorn gestartet. Foto: iStock/Teka77

Mutter startet Online-Petition gegen Martinshorn

Eine Münchner Mutter hat in einer bereits im Juli 2018 gestarteten Online-Petition zum Verbot von Martinshörnern aufgerufen. Der Grund: Ihr zehnmonatiges Baby wird von der "erhöhten Lärmbelästigung" der akustischen Alarmsignale auf Einsatzfahrzeugen im Schlaf gestört.

Kritik allerorten

Dass in Notfällen jede Sekunde kostbar und der Einsatz eines Martinshorns im Stadtverkehr deswegen unablässig ist der Petitionsurheberin bewusst. Sie argumentiert in ihrer Petition gegen den Einsatz des Martinshorns "unabhängig der Dringlichkeit des Einsatzes" zu jeder Tages- und Nachtzeit, "obwohl es auf der Straße weit und breit keine Autos oder Menschen gibt… ". Ihr geht es vielmehr um , "einen sinnvollen, zielführenden und sachgemäßen Einsatz des Martinshornes".

Kritik vom Roten Kreuz

Christian Strohschein vom Roten Kreuz kritisiert im Bayerischen Rundfunk die Petion folgendermaßen: "Uns ärgert es einfach, weil es heißt: Ihr seid zu laut und ihr seid alles Cowboys. Wir sind aber Menschen, die helfen wollen. (...) Wir arbeiten für das Wohl des Bürgers und nicht, weil wir es toll finden, mit Martinshorn und Blaulicht nachts durch die Stadt zu fahren."

Zwischenstand der Online-Petition

Die Bewohner der bayerischen Landeshauptstadt fühlen sich offenkundig nicht vom Blaulicht und Martinhorn gestört, denn nur knapp 40 Personen haben die Online-Petition bislang unterzeichnet.

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