Olympische Winterspiele

Olympia: Die Performance dieser Eiskunstläufer ist "zu sexy"

Zwei Eiskunstläufer aus Kanada haben ihre einstudierte Performance ändern müssen, weil sie als "zu sexy" eingestuft wurde.

Scott Moir und Tesse Virtue
Scott Moir und Tesse Virtue Foto: Getty Images / Richard Heathcote

Seit Freitag sind die Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pjöngjang in vollem Gange. Deutschland durfte sich bereits am ersten Tag über Medaillen freuen. Und auch die Kanadier machen sich Hoffnungen, allen voran die dreifachen Medaillen-Gewinner Scott Moir und Tesse Virtue.

Wie The Toronto Star berichtet, mussten die beiden Eiskunstläufer einige Einschnitte in ihrer Performance vornehmen. Der Grund: Ihre Routine sei zu "suggestiv", zu erotisch.

Die vermeintlich nicht jugendfreie Routine beinhaltete einen virtuosen Bewegungsablauf. In einer Figur sollte Virtue auf die Arme ihres Partners aufspringen, dessen Kopf zwischen ihre Beine nehmen und im vollen Lauf von Moir in mehrfacher Drehung elegant wieder aufs Eis gesetzt werden.

Im Video unten kannst du dir die Figur ansehen.

Eine zugegeben erotische Bewegungsabfolge, die verständlicherweise einige prüden Geister beleidigen dürfte.

Moir und Virtue aber können die Diskussion nachvollziehen und erklären ihre Änderungsentscheidung:

"Es war tatsächlich so, dass, als wir es verlangsamten und auf das Video schauten, es ästhetisch keine sehr schöne Position war. Also wollten wir es ändern, es ein bisschen besser machen."

Olympia bleibt also zum Glück weiterhin pornofrei.

Im Teamwettbewerb gab es für die beiden Kanadier bei diesen Spielen bereits die Goldmedaille.