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News-Update

Oberknaller: Weltraum-Tourismus mit Außeneinsätzen

Urlaub in diesen Tagen – ein schwieriges Thema. Wie wär's mit einer Destination, die so lebensfeindlich ist, dass Corona dort keine Chance hat?

Einmal frei durchs Weltall schweben
Einmal frei durchs Weltall schweben iStock / inhauscreative

Das ultimative Urlaubsziel

Für alle, denen die just wieder geöffneten Balearen zu langweilig sind, die bei Bungee-Jumping gähnen müssen und denen bei Überschallflügen im Kampfjet vor Langeweile die Füße einschlafen, hat das russische Unternehmen "RKK Energija" einen ganz besonderen Tipp parat: den Weltraum.

Denn besagte russische Firma ist ein Weltraumunternehmen und hat jüngst, wie Tag24 berichtet, einen Vertrag mit "Space Adventures" geschlossen, die diesen ungewöhnlichen Trip dann ab 2023 organisieren.

Space Holidays: exklusiv und teuer

Dieses Angebot ist – wie man sich denken kann – extrem exklusiv und definitiv fernab von jeglichem Massentourismus. Weil es erheblicher Anstrengungen bedarf, der Erdanziehung zu entkommen, ist jeweils immer nur Platz für zwei Touristen gleichzeitig und erst, wenn diese wieder auf der Erde sind, darf das nächste auserwählte Pärchen seine Reise antreten.

Auserwählt ist man schon allein deswegen, weil man natürlich auch über ein unglaubliches finanzielles Polster verfügen muss, um sich diese Reise leisten zu können. Die Aufenthaltskosten im "Hotel ISS" (ja, damit ist die reale ISS gemeint) kostet zwar "nur" etwas mehr als 30.000 Euro pro Tag, allerdings sind die Taxikosten in diesem Fall etwas höher: ca. 50 Millionen Euro für An- und Abreise.

Nächster Treffpunkt: Weltraum

Dafür bekommt man dann aber auch den Urlaub seines Lebens garantiert. Denn es geht nicht nur an Bord einer leibhaftigen Rakete von der Erde in den Weltraum, auf die in 400 Kilometern Höhe die Erde umkreisende ISS, es ist auch noch ein ganz besonderer Tagesausflug geplant: Raus aus der Raumstation, mit einem Weltraumanzug frei durch das All schweben!

Mit dabei ist natürlich ein erfahrener Astronaut, oder, da es von den Russen organisiert wird, ein Kosmonaut. Der passt auf, dass man nicht aus Versehen in die unendlichen Weiten des Universums abdriftet, sondern sich nach ein paar Stunden wieder in die ISS begibt, wo man dann ganz in Ruhe die Erde betrachten kann, während die Besatzung der Raumstation ihre Experimente macht.

Und wen das jetzt nicht reizt, der kann dann ja doch wieder auf die Balearen fahren.

Ist auch schön.

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