Elektro-Limousine nicht alltagstauglich? Umweltministerin schafft Tesla-Dienstwagen ab. Das sind ihre Gründe

Autozeitung.de 21.08.2017
NRW-Umweltministerin Ministerin Christina Schulze Föcking (CDU) schafft den Tesla S Dienstwagen ihres Vorgängers ab
© AutoZeitung

Wenn sich ein Regierungsmitglied einen neuen Dienstwagen zulegt, gibt es häufig Kritiker, die sich über die Verschwendung von Steuergeldern aufregen. So war es auch in diesem Fall.

Mit der Ausnahme, dass die Staatskarosse des ehemaligen nordrhein-westfälischen Umweltministers Johannes Remmel (Grüne) mit über 100.000 Euro Anschaffungskosten tatsächlich überdurchschnittlich teuer war.

Und das sorgte für Unmut. Nun wurde das Tesla Model S wieder stillgelegt.

Die neue NRW-Umweltministerin Ministerin Christina Schulze Föcking (CDU) wird nach aktueller Meldung den Vorzeige-Stromer nicht mehr weiter nutzen.

 

Laut einer Sprecherin habe sich die Elektro-Limousine im Alltagsbetrieb nicht bewährt, vor allem was den Einsatz auf Langstrecken über 300 Kilometer anbelangt.

Neben der geringen Kapazität der Batterie habe sich allerdings auch die nicht ausreichende Dichte von Ladestationen als Ärgernis herausgestellt.

Die Grünen verteidigten die Anschaffung des Tesla Model S weiterhin als "Symbol für die Förderung von Elektromobilität."

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