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News-Update

Notstand ausgerufen: 17 Tote durch gepanschten Schnaps

"Schnaps, das war sein letztes Wort, dann trugen ihn die Englein fort." Der früher in jedem Partykeller beliebte Schlager ist jetzt für etliche Personen traurige Realität geworden.

Schnapstrinker
Schnapstrinker (Symbolbild) Foto: iStock / Image Source

Gepanschter Agavenschnaps

Im mexikanischen Chiconcuautla im Bundesstaat Puebla sind 17 Personen nach dem Konsum von verunreinigtem Agavenschnaps gestorben.

Die zuständigen Behörden haben den Notstand für die Region ausgerufen, der Fall wird untersucht. Die Bevölkerung wurde dazu aufgerufen, vorerst keine alkoholischen Getränke mehr zu kaufen oder zu konsumieren, wie "Bild" berichtet.

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Nach Konsum auf Symptome achten

Darüber hinaus solle sich ein jeder, der besagten Agavenschnaps mit dem Namen "Refino" getrunken hat, auf Symptome achten wie beispielsweise, Schwindel, Übelkeit oder Brechreiz. Im Zweifelsfall sollte dann ein sofort ein Arzt oder Kranenhaus aufgesucht werden, so die Behörden.

Die Gemeinde Chiconcuautla ist vor allem durch indigene Bevölkerung geprägt und hat insgesamt 17.000 Einwohner. Sie liegt etwa 200 Kilometer nordöstlich von Mexiko-Stadt.

Fazit

Es ist eine Sache, einfach zu tief in die Flasche zu schauen und damit seinen Körper durch eine zu hohen Alkohol-Aufnahme zu vergiften.

Anders sieht es aus, wenn man einfach nur feiern möchte. Dann stimmt etwas nicht, vor allem nicht, wenn es gleich 17 Opfer zu beklagen gibt.

Wer auch immer den gepanschten Schnaps in Umlauf gebracht hat wird hoffentlich möglichst schnell gefunden und dingfest gemacht.