Knusper, knusper Nie mehr knusprig? EU reguliert Produktion von Chips und Pommes

Redaktion Männersache 22.11.2017

Ist das das Ende aller Knusprigkeit? Die EU macht ernst im Kampf gegen den krebserregenden Stoff Acrylamid. Und das beeinflusst die Herstellung von Chips, Pommes und Keksen.

EU beschließt neue Vorgaben bei der Produktion von Chips
Foto:  Pavlo_K/iStock

Wie eine Kommissionssprecherin der EU bestätigt, müssen die Hersteller von Pommes, Chips und ähnlichen Lebensmitteln ab dem Frühjahr des kommenden Jahres neue Vorgaben erfüllen, berichtet der Spiegel. Konkret geht es um den Gehalt des umstrittenen Stoffs Acrylamid, der bei der Produktion gerösteten, gebackenen und frittierten Produkten entsteht.

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Aber auch die Imbissbude bei dir um die Ecke ist betroffen und muss sich an die europaweiten Vorgaben halten. Die EU-Kommission hat die Verordnung am Montag angenommen, nachdem eine Einspruchsfrist abgelaufen ist.

Zum privaten Backen zu Hause sollen Verbraucher eine genaue Anleitung bekommen, um auch zu Hause die Risiken von zu hohen Acrylamidwerten zu vermeiden. Tabellen, zum Beispiel bei Ofen-Pommes, sollen zeigen, wie ein optimaler Bräunungsgrad aussehen sollte.  

Acrylamid entsteht beim Rösten, Backen, Braten oder Frittieren von besonders stärkehaltigen Lebensmitteln wie Kartoffeln und Mehl. Tierversuche haben ein erhöhtes Krebsrisiko durch den Stoff nachgewiesen. Durch eine Veränderung  der Rezeptur und des Herstellungsverfahrens ist es bereits jetzt möglich, die Acrylamidbildung zu reduzieren.

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