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Schockierender Fund

Was Forscher fanden, als sie die Niagarafälle trocken legten

Die Niagarafälle gehören zu den größten Naturwundern unseres Planeten. Zwischen dem kanadischem Ontario und dem US-Bundesstaat New York liegen die gigantischen drei Wasserfälle. 57 Meter stürzen hier Wassermassen hinunter - 2.832 Kubikmeter pro Sekunde!

Das Geheimnis der Niagara Fälle
Das Geheimnis der Niagara Fälle Foto: flickr/arturstaszewski (CC BY-SA 2.0)

Was wäre, wenn die Niagarafälle kein Wasser mehr hätten? Dies passierte exakt zwei Mal in der Geschichte. 

Beim ersten Mal hatten Eisschollen in der Nacht des 29. März 1848 den Austritt des Flusses bei Buffalo fast dreißig Stunden lang blockiert.

120 Jahre, 1969, später legten Wissenschaftler einen der drei Niagarafälle, die American Falls, für fünf Monate trocken, um geologische Untersuchungen durchzuführen und eine Sturzhalde zu beseitigen.

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Neue Pläne enthüllen, dass die Wasserfälle erneut verstummen könnten. Zwei Pendlerbrücken, die die Stadt Niagara Falls mit den Nationalparkinseln in der Mitte der Wasserfälle selbst verbindet, haben über Jahrhunderte gedient und benötigen dringende Reparaturen.

Zwar steht die Finanzierung dieses Großvorhabens noch nicht, doch Wissenschaftler sind bereits unruhig. "Die Historikerin in mir ist aufgeregt, diesem Ereignis beizuwohnen", sagte Niagarafälle-Expertin Michelle Kratts dem Britischen Guardian. Allerdings mehren sich auch besorgte Stimmen.

Entdeckungen in den ausgetrockneten Niagarafällen

1969 wurden zwei Leichen in dem still gelegten Niagarabecken gefunden. Dieses Mal könnte die Anzahl weit höher liegen, wie Anwohner und Historikerin Kratts vermuten.

Die Wasserfälle sind ein populärer Ort für waghalsige Stunts. Allerdings geschehen auch tödliche Unfälle durch Abstuz oder Suizidversuche werden verübt.