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News-Update

Neues Virus mit Pandemie-Potential in China entdeckt

Die Welt steckt noch mitten in der Corona-Krise, da haben Wissenschaftler schon das nächste Virus mit Pandemie-Potenzial gefunden. In China.

Chinesischer Fleischmarkt
Chinesischer Fleischmarkt Getty Images / Str

Gleich die nächste Pandemie?

Eine solche Nachricht ist mitten in der größten Pandemie der letzten Jahrzehnte nahezu unerträglich, aber die Wissenschaftler können sie uns dennoch nicht ersparen:

Wie die BBC berichtet, wurde in China ein neuer Grippestamm identifiziert, der das Potenzial hat, ebenfalls zu einer Pandemie zu werden. Er ist vor kurzem aufgetaucht und wird von Schweinen übertragen, könne aber auch Menschen infizieren.

Einmal mehr die Fleischindustrie

Darüber hinaus gehen die Forscher aktuell davon aus, dass er weiter mutieren, sich dadurch leicht von Mensch zu Mensch ausbreiten und einen globalen Ausbruch auslösen könnte.

Es sei zwar kein unmittelbares Problem, doch habe das Virus "alle Merkmale", dass es hochgradig an die Infektion von Menschen angepasst sei und daher genau überwacht werden müsse. Da es neu ist, könnten Menschen bisher wenig oder gar keine Immunität gegen das Virus haben.

Die Wissenschaftler schreiben in der Zeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences", dass Maßnahmen zur Kontrolle des Virus bei Schweinen und die genaue Überwachung der Beschäftigten in der Schweineindustrie rasch umgesetzt werden sollten.

Eine Frage der Mutationsstärke

Ein neues, weil mutiertes Grippe-Virus gehört laut Wissenschaft zu den gefährlichsten virologischen Bedrohungen für die Menschheit. Der letzte Ausbruch die sogenannte Schweinegrippe im Jahre 2009 – war gottseidank weniger tödlich als zunächst vermutet.

Wahrscheinlich war die damalige Mutation noch nah genug an anderen, dem menschlichen Immunsystem bereits bekannten Ablegern des Grippevirus. Das sei beim nun entdeckten Grippevirus aber definitiv nicht der Fall, daher die Besorgnis.

Wie groß ist die Bedrohung?

Das Virus, das die Forscher G4 EA H1N1 nennen, kann in den Zellen, die die menschlichen Atemwege auskleiden, wachsen und sich vermehren. Bei der Auswertung von Daten aus den Jahren 2011 bis 2018 fanden sie Hinweise auf eine kürzlich erfolgte Infektion bei Menschen, die in Schlachthöfen und in der Schweineindustrie in China arbeiteten.

Die derzeitigen Grippeimpfstoffe scheinen nicht davor zu schützen, obwohl sie bei Bedarf entsprechend angepasst werden könnten. Noch ist jenes Virus keine direkte Bedrohung, sollte aber, so das Fazit der Virenforscher, definitiv genau beobachtet werden.

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