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Gesundheits-Update

Neue Studie: Männer, die zu viel arbeiten, bekommen schneller eine Glatze

Eine neue Studie gibt jetzt Aufschluss hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen Arbeitspensum und Glatzenbildung.

Mann mit Glatze
Mann mit Glatze iStock/mehmetdinler

Neue Studie: Männer, die zu viel arbeiten, bekommen schneller eine Glatze

Einer aktuellen Studie der Sungkyunkwan University School of Medicine im südkoreanischen Seoul zufolge, können Überstunden bei Männern die Glatzenbildung vorantreiben. Zumindest ergibt sich nach Angaben der Wissenschaftler bei gesteigertem Arbeitspensum eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen verfrühten Haarausfall.

Das Ergebnis im Einzelnen

Männer, die mehr als 52 Stunden pro Woche arbeiten, unterliegen einem doppelt so hohen Risiko für frühzeitigen Haarausfall im Vergleich zu Männern, die weniger als 40 Wochenstunden ackern. Das berichten die Forscher in dem Fachblatt "Annals of Occupational and Environmental Medicine". Insgesamt wurden für die Studie 13.000 Männer im Alter zwischen 20 und 59 über einen Zeitraum von vier Jahren untersucht.

Alles eine Frage der Fragestellung

Allerdings wurde nicht die Haarausfallquote bei den Probanden untersucht, sondern nur abgefragt, ob sie jeweils ein Anti-Haarausfallmittel anwenden. Zudem wurden Alter, Familienstatus, Bildungsstand, monatliches Haushaltseinkommen und Gewohnheiten bei der Daten-Erhebung berücksichtigt.

Zwei Prozent der Teilnehmer mit einer durchschnittlichen Arbeitszeit von weniger als 40 Wochenstunden nahmen ein Anti-Haarausfallmittel, während dieser Wert bei Männern mit mehr als 52 Arbeitsstunden auf vier Prozent anstieg.

Ursache könnte die erhöhte Ausschüttung von Stresshormonen sein, welche das Wachstumsmuster der Haarfollikel auf der Kopfhaut hemmen – und bei Männern mit erhöhtem Arbeitspensum verstärkt auftritt.

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