Corona-Update

Experten besorgt: Das macht die neue Corona-Mutation so tückisch

Die in Südafrika entdeckte Mutation des Coronavirus ist Experten zufolge ein "sehr signifikantes Problem".

Virus-Grafik
In Südafrika wurde eine sehr gefährliche Coronavirus-Mutation entdeckt (Symbolbild) Foto: iStock / koto_feja

Neue Corona-Mutation

Mitte Dezember 2020 wurde im südafrikanischen Kapstadt die Coronavirus-Mutation 501.V2 entdeckt. Laut einem Bericht der Bild machte diese dort zuletzt ca. 90 Prozent der Neuinfektionen aus. Insbesondere junge Menschen seien von der Variante betroffen.

Laut Experten ist die Mutation eine große Gefahr, weil die aktuellen Impfstoffe eventuell nicht bzw. nicht in dem Maß gegen sie wirken wie gegen andere Varianten des Coronavirus.

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Experten besorgt

Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock beispielsweise ist "unglaublich besorgt" und sprach gegenüber BBC von einem "sehr signifikanten Problem", das noch größer sei als die in Großbritannien entdeckte und grassierende Mutation.

Wissenschaftler aus Südafrika sind der Überzeugung, dass sich die neu entdeckte Corona-Variante noch schneller ausbreitet als die britische – und sie verursacht offenbar auch bei jungen Menschen schwere Krankheitsverläufe.

Erste Fälle in Europa

Erste Fälle dieser Corona-Mutation in Europa gab es bereits in Frankreich, Finnland und Großbritannien. Andere Länder reagierten darauf mit Flugverboten.

Bis zum 6. Januar 2021 gilt auch ein Einreiseverbot nach Deutschland.