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Neue Corona-Mutation aus Afrika in Frankreich angekommen

Eine gefährliche Corona-Mutation ist nun auch in Europa angekommen – und Experten warnen eindringlich vor dem neuen Typus.

Corona-Virus
Eine neue Corona-Mutation wurde auch in Frankreich nachgewiesen (Symbolfoto) Foto: iStock/koto_feja

Seit einigen Wochen grassiert in Großbritannien und Südafrika eine Corona-Mutation der sogenannten Virus-Linie B1.1.7. Diese Mutation wurde bislang auch in folgenden Ländern nachgewiesen:

  • Deutschland

  • Dänemark

  • Niederlande

  • Belgien

  • Italien

  • Spanien

  • Frankreich

  • Schweden

  • Australien

  • Südafrika

  • Island

  • Nigeria

Allerdings wurde in diesen Ländern B1.1.7. nicht in der Häufigkeit nachgewiesen, wie in Großbritannien und Südafrika. Die Mutation soll ansteckender sein als der bisher bekannte Virus-Stamm. Das RKI erwartet auch für Deutschland steigende Fallzahlen in naher Zukunft.

Doch jetzt wurde noch eine weitere Mutation bei Untersuchungen in Südafrika entdeckt. Der Name: 501.V2!

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Neue Corona-Mutation aus Afrika in Frankreich angekommen

Diese Corona-Variante wurde mittlerweile unter anderem auch in Großbritannien und Frankreich nachgewiesen.

Die große Gefahr, die von dieser Art der Mutationen ausgeht: In Südafrika ist diese Virusvariante inzwischen für die meisten Ansteckungen verantwortlich, dadurch müssen immer mehr Menschen in Krankenhäusern behandelt werden. Es droht droht der Kollaps der Gesundheitssystems, mehr Todesfälle und eine höhere Zahl von Neuansteckungen.

Gegenüber der Welt sagt Wolfgang Preiser, Leiter der Abteilung für Medizinische Virologie an der Universität von Stellenbosch in Südafrika: "Die Variationen in England und Südafrika sind ähnlich, aber vermutlich unabhängig voneinander entstanden."

Nigerianische Mutation

Doch das ist noch nicht alles von der Mutationsfront, denn in Nigeria wurde noch eine Corona-Variante entdeckt, wie die panafrikanische Gesundheitsorganisation Africa CDC mitteilt. Nach derzeitigem Stand soll sich diese unabhängig von den Mutationen in Südafrika und Großbritannien entwickelt haben.

Entdeckt wurde die "Nigerianische Variante" bei zwei Patienten im August und Oktober 2020 in dem westafrikanischen Land. Wie weit diese Mutation sich bislang verbreitet hat, ist unbekannt.

Zumeist handelt es sich bei den Mutationen um Veränderungen am sogenannten Spike-Protein von SARS-CoV-2. Durch genetische Veränderungen können sich auch die Eigenschaften des Virustypus ändern. Genau dieser Umstand macht genannte Mutationen so gefährlich – auch im Hinblick auf ihre Immunisierung gegen einen Impfstoff.