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Neue Cannabis-Studie offenbart schockierende Ergebnisse

Eine neue Studie aus Kanada belegt, dass anhaltender Cannabiskonsum zu Langzeitschäden im Gehirn führt.

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Kiffen führt zu Langzeitschäden im Gehirn Foto: iStock / 4x6

Kiffen führt zu Langzeitschäden im Gehirn

Eine kanadische Studie über mehrere Jahre belegt, dass sich Cannabis-Konsum im Jugendalter negativ auf die kognitive Entwicklung auswirkt.

Auswertung von Gedächtnistests

Die Wissenschaftler der Universität von Montreal fanden heraus, dass Gedächtnisprobleme im höheren Alter beim Menschen in direkter Verbindung zum Marihuana-Konsum im Jugendalter stehen. Erstmals konnte damit die Langzeitschädigung des Gehirns durchs Kiffen bewiesen werden.

Die kanadische Herangehensweise

Um zu diesem Ergebnis zu kommen, wurden 3.800 Jugendliche im Alter zwischen 13 und 16 Jahren über vier Jahre beobachtet. Dabei besonders im Fokus: der individuelle Marihuana-Konsum. Parallel wurden die kognitiven Veränderungen in Bereichen wie Erinnerungsgedächtnis, Arbeitsgedächtnis, Wahrnehmungslogik und Hemmungen von den Forschern genau dokumentiert.

Ergebnis ist alarmierend

Nach Auswertung der Ergebnisse steht fest: Je mehr ein Jugendlicher in den vier Beobachtungsjahren gekifft hat, desto schlechter waren seine Gedächtniswerte. Da half es auch nichts, dass manche Heranwachsenden ihren Konsum im Laufe der Studie nachträglich einschränkten – die negativen Auswirkungen des Kiffens waren im Gehirn bereits hinterlegt.