Streaming Update Netflix macht mobil: Fast 50 Prozent der Deutschen streamen unterwegs

Redaktion Männersache 19.01.2018

EIn neuer Netflix-Trend wird auch in Deutschland immer beliebter: 46 Prozent der Deutschen schauen ihre Lieblingsshows nicht mehr zu Hause, sondern unterwegs.

Netflix wird immer öfter in der Öffentlichkeit geschaut
Foto:  iStock/kasinv

Binge-freie Zonen gehören der Vergangenheit an: Die Deutschen nutzen ihre 54 Millionen Smartphones immer häufiger zum Streamen in der Öffentlichkeit. Laut einer Umfrage folgen bereits 46 Prozent diesem Trend.

Die Umfrage wurde von SurveyMonkey in der Zeit vom 24. August bis zum 7. September 2017 durchgeführt und basiert auf 37.056 Antworten.

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Hierzulande scheint also beim Thema Entertainment "Jederzeit und an jedem Ort" immer wichtiger zu werden – und durch die Downloadfunktion genießen Netflix-Mitglieder ihre Shows auch ohne WLAN oder Mobilfunknetz.

Im Ländervergleich liegt Deutschland allerdings noch unter dem Durchschnitt. Europäische Spitzenreiter beim Streamen in der Öffentlichkeit sind Spanien (78 Prozent), die Türkei (77 Prozent) und Italien (70 Prozent).

Netflix beim Pumpen

16 Prozent der Deutschen genießen ihre Lieblingsshows während des Trainings im Fitnessstudio. Damit belegen wir Platz eins im europaweiten Vergleich und liefern zudem einen der skurrilsten Orte weltweit für den Binge in der Öffentlichkeit.

Netflix dient auch zur Entspannung und Ablenkung von Arbeit. In den USA gaben 34 Prozent der Befragten an, am Arbeitsplatz zu streamen.

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Durch die Download-Funktion bei Netflix, können die neuesten Folgen von "House of Cards" auch unterwegs in WLAN-freien Bereichen gesehen werden. Ob im Flugzeug, Zug oder im Bus: Wo das Smartphone ist, ist auch Netflix nicht weit.

Gefühle zeigen in der Öffentlichkeit

Schaut der Deutsche eine Sitcom, hat er keine Hemmungen, auch in der Öffentlichkeit laut aufzulachen. 49 Prozent der "Public Binger" lachen laut los, wenn sie witzige Shows schauen. Auch die Spanier (80 Prozent) und Türken (72 Prozent) beweisen, dass sie zum Lachen nicht in den Keller gehen, sondern in Cafés und Restaurants.

Bei traurigen Szenen hingegen halten sich alle Befragten in Europa sehr zurück. Beispielsweise vergießen in Deutschland nur elf Prozent eine Träne in der Öffentlichkeit.

In Deutschland haben 38 Prozent der Befragten bemerkt, wie Mitreisende versuchen, am eigenen Binge-Vergnügen teilzunehmen. Aber Achtung an alle sogenannter "Screen Snooper": Ihr handelt auf eigene Gefahr, denn das Risiko des Selbst-Spoilern ist groß.

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