Ratgeber Nasenbluten: Ursachen & Was tun bei Nasenbluten?

Redaktion Männersache 30.10.2018

Was tun bei Nasenbluten? Wir verraten's. In den meisten Fällen ist es harmlos, aber wer häufig darunter leidet, sollte einen Arzt aufsuchen, um die Nasenbluten-Ursachen zu klären.

Nasenbluten: Ursachen & Was tun bei Nasenbluten?
Foto:  iStock / lolostock

Nasenbluten, das auch unter dem Fachausdruck Epistaxis bekannt ist, führt häufig dazu, dass sich der Betroffene ordentlich erschrickt. Es ist ja auch sehr unangenehm, wenn einem plötzlich das Blut aus der Nase rinnt und man keine Ahnung hat, warum das passiert. Oft ist es jedoch völlig harmlos.

Ein kräftiges Schnäuzen oder ein stinknormaler Schnupfen genügen manchmal bereits, um Nasenbluten herbeizuführen. Es können aber auch ganz andere Ursachen zugrunde liegen und wenn das Nasenbluten regelmäßig aufkommt, sollte man tunlichst einen Arzt aufsuchen.

 

Nasenbluten-Ursachen

In den meisten Fällen liegt dem Nasenbluten eine lokale Ursache zugrunde. Das heißt, dass das Nasenbluten in der Nase selbst oder in den Nasennebenhöhlen entsteht. Hier gibt es zahlreiche Blutgefäße, die sehr empfindlich sind und schnell verletzt werden können.

Weitere Ursachen sind etwa ein Loch in der Nasenscheidewand, das durch den Kontakt mit Chemikalien oder den Konsum von Kokain entstehen kann, eine Verengung der Nasennebenhöhlen, die zu fehlendem Druckausgleich führt, oder auch ein Nasenbruch sein.

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Ganz selten sorgen auch gut- oder bösartige Tumore für das Nasenbluten. Wer dabei bewusstlos wird, hat eventuell Schädel-Hirn-Verletzungen davongetragen – in diesem Fall ist eine sofortige Versorgung durch den Notarzt notwendig, um Schlimmeres zu verhindern.

Auch Allgemeinerkrankungen – beispielsweise eine Blutgerinnungsstörung, eine Gefäßverkalkung oder Bluthochdruck – können die Ursachen für Nasenbluten sein. Mediziner sprechen in diesem Zusammenhang von systemischem oder symptomatischem Nasenbluten.

 

Was tun bei Nasenbluten?

Um das Nasenbluten schnell zu stoppen, sollte man sich zunächst einmal gerade hinsetzen. Dann sollte der Nacken beziehungsweise die Nasenwurzel mit einem feuchten Handtuch oder einer Kompresse gekühlt werden. Durch die Kälte ziehen sich die Blutgefäße zusammen, was die Blutung eindämmt.

Im Anschluss beugt man sich mit dem Kopf vornüber, sodass das Blut aus der Nase rinnen kann. Dabei drückt man die Nasenflügel für fünf bis zehn Minuten ohne Unterbrechung fest zusammen, heißt es in einem Bericht vom Nasen-Ratgeber. Blutet es danach weiter, wiederholt man das Ganze.

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Dauert die Blutung jedoch länger als 20 Minuten an, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass man einen zu hohen Blutverlust erleidet. Wenn das Nasenbluten extrem stark ist, ruft man im Zweifel besser einen Notarzt.

Was man übrigens nicht tun sollte: den Kopf nach hinten beugen, auf den Rücken legen oder die Nase ausstopfen. In den ersten beiden Fällen kann das Blut in die Atemwege gelangen und verschluckt werden, was zu Übelkeit führt. Beim Ausstopfen reißt der Wundschorf oft wieder auf.

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