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NASA entdeckt Killer-Asteroiden

Der April wird ein entscheidender Monat: Die NASA hat einen Asteroiden mit 4 Kilometer Durchmesser entdeckt, der die menschliche Zivilisation auslöschen könnte.

Einschlag eines Meteors (künstlerische Darstellung)
Einschlag eines Meteors (künstlerische Darstellung) Foto: iStock / guvendemir

Kinetische Energie

Der Asteroiden-Tracker der NASA hat einen Himmelskörper von beachtlicher Größe aufgespürt, der sich in einer Umlaufbahn befindet, die ihn eines Tages mit der Erde kollidieren lassen könnte. Das Problem: Der Brocken ist sehr groß und sehr schnell. Der Rest ist Physik.

Wenn ein Objekt mit einem Durchmesser von etwa 4 Kilometern auf über 30.000 km/h beschleunigt wird und dann auf ein Hindernis trifft, scheppert es. Und zwar gewaltig.

Zwar muss der Asteroid noch durch die Erdatmosphäre und wird dabei abgebremst, allerdings ist diese Entschleunigung minimal. Die Katastrophe ist dadurch jedenfalls nicht aufzuhalten.

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Ungewollter Besuch

Momentan ist es noch nicht so weit, aber eine kurze Visite mit deutlicher Annäherung macht der Brocken dieses Jahr schon mal um den 29. April herum.

Asteroiden dieser Größe sind nicht gerade selten. Die NASA schätzt, dass es von ihnen etwa 25.000 gibt, die in einem erdnahen Orbit unterwegs sind. Die Chance, dass ein solcher Besucher aus dem All in den nächsten 100 Jahren auf der Erde einschlägt, liegen bei etwa 1:50.000.

Die potenziellen Folgen: ein Krater mit etwa 10 Kilometern Durchmesser, globale Verwüstung, wahrscheinlicher Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation.

Size matters

Während kleinere Himmelskörper von ein paar Metern Größe täglich auf die Erde einprasseln und zumeist in der Atmosphäre verglühen, ohne Schaden anzurichten, gibt es auch die größeren Brocken, Meteore, die bereits ganze Landstriche verwüsten, ohne allerdings das menschliche Überleben infrage zu stellen.

Tunguska und Tscheljabinsk

Die Tunguska-Explosion 1908 war ein solches Beispiel, 2013 gab es in der russischen Stadt Tscheljabinsk eine heftige Explosion, als am Himmel ein Meteor in etwa 30 Kilometern Höhe explodierte und eine Druckwelle freisetzte, die nahezu alle Scheiben in der russischen Millionenstadt zerbersten ließ.

Knapp 1500 Menschen wurden verletzt, die meisten hatten Schnittwundern durch das zerberstende Glas. 43 Personen mussten stationäre behandelt werden. Etwa 3.700 Gebäude wurden beschädigt.

Beim Auseinanderbrechen in der Atmosphäre erzeugte der Meteor einen Lichtblitz, der etwa 30-mal heller war als die Sonne. Die Sprengkraft der kosmischen Bombe entsprach umgerechnet dem TNT-Äquivalent von über 500 Kilotonnen.

Zum Vergleich: Die Hiroshima-Atombombe hatte eine Sprengkraft von 13 Kilotonnen TNT.