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Drinks-Update

Nach Virus-Ausbruch: Hersteller von Corona-Bier machen Millionenverlust

Wird das Corona-Bier aus dem Virus gebraut, der die beängstigende Lungenkrankheit auslöst? Natürlich nicht. Folgen hat die Namensgleichheit dennoch, wenn auch andere als man denkt.

Corona-Bier. Virenfrei.
Corona-Bier. Virenfrei. imago images / ZUMA Press

Nomen est omen

Das Coronavirus heißt zwar seit einiger Zeit ganz offiziell SARS-CoV-2 und die dadurch ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19, das hindert die Menschheit aber nicht daran, immer noch vom Coronavirus zu reden. Das hat Folgen. Für die Getränkeindustrie.

Weltgrößte Brauerei spürt die Folgen

Die weltgrößte Brauerei Anheuser-Busch Inbev leidet zurzeit unter dem Corona-Virus. Gerade in China, dem Ursprungsland der neuen Lungenkrankheit, fallen die Gewinne dramatisch niedriger aus, als erwartet.

Weil der Viren-Ausbruch kurz vor dem Beginn des chinesischen Neujahrsfestes stattfand und als Folge Millionen von Chinesen zuhause blieben, anstatt sich in Restaurants und Kneipen zu begeben, und sich dieser Trend in nächster Zeit wohl aufgrund der einsetzenden Pandemie eher noch verstärken wird, erwartet AB Inbev einen deutlich spürbaren Gewinneinbruch.

Allein für Januar und Februar 2020 sei der Umsatz in China um etwa 285 Millionen US-Dollar geringer ausgefallen, als ursprünglich erwartet. Der Wert der Aktie des Unternehmens fiel daraufhin um satte 11 Prozent.

Das Unternehmen braut unter anderem die Biere Budweiser, Stella Artois und - ironischerweise - Corona.

Virus-Bier

Gerade letztere Biermarke hat durch den gleichlautenden Virus einen ungeahnten Bekanntheitssprung getan. Die Google-Suchen nach exakt dieser Biermarke stiegen in den letzten Monaten um sagenhafte 1.100 Prozent.

Obwohl natürlich nicht der geringste Zusammenhang zwischen Virus und Biermarke besteht, meldet Google, dass populäre Suchbegriffe auch die Umschreibungen "beer virus" und "corona beer virus" enthalten.

Das ist interessant. Es scheint, dass die Menschheit oftmals vielleicht doch nicht so clever ist, wie sie sich selbst gerne und reichlich zugesteht. Kann es sein, dass hier die Schwarm-Intelligenz von der Schwarm-Blödheit abgelöst wurde?

Back to business

Von solchen Suchmaschinen-Offenbarungen unbeeindruckt, bereitet sich der Chef des Biergiganten bereits auf die Zeit nach der Pandemie vor. CEO Carlos Brito sagt: "Unser Geschäft dreht sich darum, dass die Leute in Restaurants gehen, ein Nachtleben haben, mit Freunden ausgehen. Wir bereiten uns auf den Anstieg vor, wenn die Dinge wieder normal sind."

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