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Nach Ehestreit: Mann geht 450-Kilometer spazieren, um sich zu beruhigen

Ein Mann aus Italien muss nach einem Ehestreit seine Nerven beruhigen – und läuft dafür satte 450 Kilometer.

Mann geht auf einem Asphaltweg
Ein Mann muss nach einem Ehestreit mal runterkommen - und marschiert 450 Kilometer weit (Symbolfoto) Foto: GettyImages/ DAMIEN MEYER

Das Ganze hat seinen Ausgangspunkt im norditalienischen Como unweit von Mailand. Der Mann verlässt nach dem Ehestreit die heimische Wohnung und ward nicht mehr gesehen, denn er macht sich zu Fuß auf den Weg ins 450 Kilometer entfernte Fano an der adriatischen Küste.

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Nach Ehestreit: Mann geht 450-Kilometer spazieren, um sich zu beruhigen

Wie "The Independent" berichtet, wird der Mann am 1. Dezember 2020 gegen 2 Uhr morgens in Fano von einer Polizeistreife aufgegriffen, weil er augenscheinlich gegen die Corona-Ausgangssperre verstoßen hat. Dabei kommt heraus, dass der "Spaziergänger" bereits von seiner Frau bei den Behörden in Como als vermisst gemeldet worden ist.

Nach Angaben der Polizei war der Mann bei klarem Verstand, allerdings aufgrund der Strapazen übermüdet und unterkühlt.

Gegenüber den Polizeibeamten soll er gesagt haben: "Auf dem Weg habe ich Leute getroffen, die mir Essen und Trinken gaben. Ich bin soweit in Ordnung, nur etwas müde."

Der italienische Forrest Gump

Der Mann ist im Schnitt rund 60 Kilometer am Tag gelaufen, für die Strecke von Como nach Fano hat er insgesamt sieben Tage gebraucht. Die Ehefrau hat ihren Mann übrigens in Fano mit dem Auto abgeholt. Sie musste vor Ort noch die Hotelrechnung für ihn begleichen sowie ein Bußgeld von 400 Euro wegen des Verstoßes gegen die geltende Corona-Ausgangssperre zahlen.

In Anspielung an einen legendären Kino-Helden, der ebenfalls gerne zu Fuß unterwegs ist, wird der Mann in den sozialen Medien nun als "italienischer Forrest Gump" gefeiert.

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