Mit Highspeed durch Deutschland Nach 26 Jahren: Neue ICE-Strecke von München nach Berlin eröffnet

Tobias | Männersache 08.12.2017
Der ICE-3 fährt von München nach Berlin
© iStock/ollo

Heute wird die neue ICE Schnellfahrtstrecke VDE8 von München nach Berlin eröffnet. Der Bau dauerte 26 Jahre.

Das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit 8 (VDE8) ist ein echtes Mammutprojekt. 1991 beschlossen brauchte es mehr als ein Vierteljahrhundert, bis der letzte 107 Kilometer lange Abschnitt in Thüringen ans Netz angeschlossen wurde.

Insgesamt ist die Strecke 623 Kilometer lang. Nach Angaben der Bahn, schafft es der ICE Sprinter, diese Distanz in knapp vier Stunden zurückzulegen. Wenn er in München startet, hält er nur in Nürnberg, Erfurt und Halle, bevor er in Berlin einläuft.

Zum Vergleich: Bisher benötigte ein ICE von der Bundeshauptstadt in die bayerische Landeshauptstadt etwa sechs Stunden. Laut Spiegel sieht Bahn-Chef Richard Lutz seinen Konzern mit der gewonnenen Zeit "in Schlagdistanz" zum Konkurrenten Flugzeug. Er hoffe, die Fahrgastzahl auf bis zu 3,6 Millionen verdoppelt.

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Gekostet hat das gigantische Bauprojekt mit seinen 22 Tunnel und 29 Brücken stattliche zehn Milliarden Euro. Dabei sind die Bauarbeiten noch nicht komplett beendet. In Bayern kann der ICE, der sonst mit 300 km/h fährt, zum Teil nur 160 km/h fahren. Hier dauern die Bauarbeiten noch einmal etwa 10 Jahre.

Ganz billig ist die Fahrt zwischen Berlin und München allerdings nicht. Wer sich entscheidet mit dem ICE zu reisen, zahlt laut Reiseauskunft der Deutschen Bahn ohne Vergünstigung 132 Euro für eine Strecke.

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