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Natur-Update

Mysteriöses Meisensterben in Deutschland: Experten klären auf

Seit Wochen stellt eine ungewöhnlich hohe Zahl an toten Blaumeisen Experten vor ein Rätsel. Doch nach der Untersuchung zahlreicher dieser Tiere scheint die Ursache für das Massensterben entdeckt.

Massenhaftes Meisensterben

Der Naturschutzbund (Nabu) meldete zuletzt eine erhöhte Sterberate von Blaumeisen, die ersten Fälle seien bereits Mitte März in Rheinland-Pfalz beobachtet worden. Dem Bund wurden innerhalb kürzester Zeit 13.800 Verdachtsfälle gemeldet, die insgesamt rund 26.000 Vögel betrafen, schreibt NWZ Online.

Forscher untersuchten die toten Vögel und kamen hinter die Ursache für dieses außergewöhnliche Massensterben.

Der Grund für das Massensterben

Die Forscher diagnostizierten ein Bakterium als Grund für die vielen toten Meisen. Eine Sprecherin des niedersächsischen Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves):

"Die bei uns untersuchten Tiere sind alle an einer Lungenentzündung gestorben, für die das Bakterium Suttonella ornithocola der Auslöser war."

Das Bakterium wurde erstmals 1996 in England und Wales ausgemacht, wo es ebenfalls für ein massives Meisensterben sorgte. 2018 wurde der Erreger auch mit verstorbenen Meisen in Nordrhein-Westfalen in Verbindung gebracht.

Ungefährlich für Menschen

Die Experten bestätigen, dass der Erreger für Haustiere und Menschen ungefährlich sei. Dennoch seit im Umgang mit den toten Tieren Vorsicht geboten, da sie auch an einer anderen Krankheit gestorben sein können, die wiederum für Menschen durchaus Gefahren birgt.

Um die Ausbreitung und das Ausmaß der Epidemie zu erfassen, bittet Nabu, verstorbene Vögel über sein Online-Formular zu melden.

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