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Mysteriöser Monolith in Hamburg entdeckt – Polizei greift ein

Hamburg lag kurzzeitig voll im Trend: Einer der mysteriösen, weltweit auftauchenden Monolithen stand plötzlich in einem Park. Dann schlug das deutsche Behördenwesen zu.

Polizisten stürzen den Hamburger Monolithen
Polizisten stürzen den Hamburger Monolithen Foto: imago images / Blaulicht News

Monolith in Hamburg

Es war ein kurzes Gastspiel, das der Hamburger Monolith in der Hansestadt gab. Kaum aufgetaucht, wurde er auch gleich wieder von Ordnungskräften abgeräumt.

Zum Hintergrund: In den letzten Monaten sind an diversen Stellen rund um den Globus seltsame Metall-Steelen aufgetaucht, die an den Monolithen aus Stanley Kubricks Film "2001 - Odyssee im Weltraum" erinnern.

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Über Nacht aufgetaucht

Deshalb werden auch die Steelen Monolithen genannt, obwohl sie nicht, wie der Name vermuten ließe, aus Gestein bestehen. Und nun also auch Hamburg, genauer gesagt die Parkanlage Schwarzenberg in Hamburg-Harburg.

Die Metallsäulen sind etwa drei Meter hoch und verspiegelt – darin ähneln sie sich weltweit. Es kann also sein, dass sie alle aus der selben Quelle stammen. Aliens, die damit Landepunkte für eine Invasion des Planeten Erde markieren, stecken aber wohl eher nicht dahinter.

Aliens ohne gültigen Antrag

Wahrscheinlich – aber das ist nur eine ungeprüfte Vermutung – hatte ein weltweit agierendes Künstlerkollektiv von einer vorangegangenen Aktion noch 50 der besagten Steelen über und hat sich nun einen anspruchsvollen und logistisch aufwendigen Scherz erlaubt.

Gar nicht zum Scherzen war der deutschen Bürokratie zumute. Weil weder von Aliens noch von Humanoiden ein Antrag auf Aufstellung der Steele vorlag, haben Polizisten das wahrscheinlich in der Nacht von Freitag auf Samstag aufgestellte Objekt mit vereinten Kräften zu Fall gebracht.

Heinzelmännchen am Werk

Auf Beamtendeutsch klingt das dann so: "Das ist eine gefahrenabwehrende Maßnahme. Wir haben festgestellt, dass das Ding wackelig steht. Und bevor es umkippt und jemanden verletzt, haben wir es langgelegt, damit es keinen mehr verletzen kann."

Damit ist die Geschichte allerdings noch nicht zu Ende. Der nach der Polizei-Aktion nunmehr liegende Monolith wurde nämlich im Laufe des Samstags wieder aufgestellt, um am Sonntag dann wieder vollständig verschwunden zu sein.

Es ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht klar, wer hinter all diesem Steelen-Mysterium steckt. Mal schauen, wie es weitergeht.