Stars-Update

Morgan Freeman ist jetzt Bienen-Retter

Die Zahl der Bienen hat einen beispiellosen Populationsrückgang zu verzeichnen. Seit 1962 hat sich in den USA ihre Menge pro Hektar Land um 90 Prozent verringert. Einer tut jetzt etwas dagegen.

Morgan Freeman rettet jetzt Bienen
Morgan Freeman rettet jetzt Bienen Foto: Getty Images / Jean Baptiste Lacroix

Bei der Legende summt es

Er war Miss Daisys Chauffeur, General Billy Ford in "Outbreak", Detective Somerset in "Sieben", Lucius Fox in "Batman begins" und "The Dark Knight rises", er war sogar Gott in "Evan Allmächtig" und natürlich Red in "Die Verurteilten". Seine neueste Rolle hat viele kleine Komparsen und ihn als Hauptdarsteller. Oder ist es umgekehrt?

Durch Pestizide, den Klimawandel und die Vernichtung ihrer natürlichen Habitate, sind Bienen mittlerweile akut bedroht und damit natürlich auch der gesamte Kreislauf, der davon abhängt, dass Blüten bestäubt werden.

Während in China mittlerweile bereits zehntausende Arbeiter mit Wattestäbchen bewaffnet in den Obstplantagen für eine Bestäubung von Menschenhand sorgen, geht Freeman einen anderen Weg.

Schritt 1: Bestände sichern

Er sorgt im Rahmen seiner Möglichkeiten dafür, dass die noch vorhandenen Bienen auf seinem Privatland ein Refugium finden und Lebensumstände, wie sie früher großflächig vorhanden waren.

Morgan Freeman begann sich 2014 für Bienen zu interessieren. Auf seiner 50 Hektar großen Ranch in Mississippi hat er mittlerweile 26 Bienenstöcke aus Arkansas übergesiedelt.

Die Bedingungen für die Bienen sind dort traumhaft: Mit Unmengen Klee, Lavendel und Magnolienbäumen sorgt der Schauspieler dafür, dass es den emsigen kleinen Arbeitern an nichts mangelt. Natürlich darf alles naturbelassen wachsen, Pestizide sind strengstens untersagt.

Schritt 2: Aufklärung leisten

Dabei belässt es Freeman jedoch nicht. Genauso wichtig wie die perfekte Umgebung für seine Bienen hält Freeman die Aufklärungsarbeit, warum es so wichtig ist, gerade Bienen zu schützen.

Deshalb weist er auch in Interviews auf die mittlerweile prekäre Lage der Bienen hin: "Wir brauchen eine konzertierte Aktion, um Bienen wieder auf den Planeten zu bringen (...) Wir sind uns nicht bewusst, dass sie die Grundlage für das Wachstum des Planeten, der Vegetation an sich sind..."

Wichtig ist ihm auch, dass jeder auf simple Art und Weise mithelfen kann. Wer einen Garten hat, kann sich die freundlichen kleinen Helfer zu sich holen, indem er ein Bienenhaus der Marke Eigenbau konzipiert.

Warum es so wichtig ist

Bienen sind verantwortlich für 80 Prozent aller Bestäubungen weltweit. Eine Bienen-Kolonie kann an nur einem Tag 300 Millionen Blumen bestäuben. Oder eben auch Apfelbäume.

Auf diesen kostenlosen "Service" kann die Menschheit nicht verzichten. Und so sei es an dieser Stelle einmal mehr dem Genie Albert Einstein vorbehalten, das letzte Wort zu haben:

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“
Albert Einstein
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