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Schock: 150 Menschen nach Bad im Mittelmeer ins Krankenhaus eingeliefert

Rund 150 Personen aus dem algerischen Ténès mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden, nachdem sie ein Bad im Mittelmeer nahmen. Wir haben alle Infos!

Strand in Algerien
Strand in Algerien (Symbolbild) Foto: iStock / mtcurado

Zwischenfall am Strand von Algerien

Am vergangenen Sonntag (4. Juli 2021) kam es in Algerien zu einem besorgniserregenden Zwischenfall. 149 Menschen gingen in Ténès im Nordwesten des Landes für ein Bad ins Mittelmeer. Anschließend kamen sie mit Symptomen wie Fieber, Übelkeit und geröteten Augen ins Krankenhaus.

Laut einem Bericht des Spiegel ließen die zuständigen Behörden daraufhin drei Strände und eine Meerwasser-Entsalzungsanlage schließen.

Verschmutztes Meerwasser als Ursache

Was war passiert? Mutmaßlich kamen die Badegäste mit verschmutztem Meerwasser in Kontakt. Die Verschmutzung ging möglicherweise von einem in Ténès gelandeten Schiff mit Vieh an Bord aus. Die Behörden lassen den Fall untersuchen.

Neben den 149 betroffenen Personen sollen auch 28 Taucher und sieben Mitarbeiter:innen der Zivilschutzbehörde über die oben genannten Symptome geklagt haben, nachdem sie mit der Ursachenforschung begannen.

Untersuchungen der Behörden laufen

Luft- und Wasserproben aus dem Hafen von Ténès sollen Licht ins Dunkel bringen. Außerdem wird einem Bericht von Ennahar Online zufolge das Schiff "Barhom II" inspiziert. Dieses fuhr unter tansanischer Flagge und kam aus der Hafenstadt Sète in Südfrankreich.

Immerhin: 50 der 149 Personen konnten das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen.

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