Kunst-Update

Für die Freiheit: Museum hüllt Eingang in Rettungswesten von Flüchtlingen

Das Minneapolis Institute of Art dekorierte seine gigantischen Eingangssäulen mit von Migranten getragenen Rettungswesten geschmückt. Die Idee stammt vom chinesischen Künstler Ai Weiwei.

Minneapolis Institute of Art
Das Minneapolis Institute of Art Foto: iStock / YinYang

Museum hüllt Eingang in Rettungswesten von Flüchtlingen

Die sechs großen weißen Eingangssäulen des Minneapolis Institute of Art wurden mit Tausenden von Flüchtlingen getragenen Rettungswesten dekoriert. Diese wurden von Migranten auf ihrer Flucht zwischen der Türkei und Griechenland getragen.

Diese Installation ist Teil der neuen Ausstellung "When Home Won't Let You Stay: Art and Migration", die am Sonntag, 23. Februar, öffnet.

Der Künstler heißt Ai Weiwei

Die Idee und Umsetzung für diese Installation stammt von dem chinesischen Ai Weiwei. Der 62-jährige Künstler erhielt die Westen von den Behörden der griechischen Insel Lesbos.

Das Projekt "Safe Passage" feiert in Minneapolis keine Premiere. 2016 wurde es zuerst in Berlin ausgestellt und reiste dann um die Welt.

Dass "Safe Passage" ausgerechnet in Minnesota stattfindet, ist wohl kein Zufall, denn kein anderer US-Bundesstaat weist so viele Flüchtlinge pro Einwohner auf.

Für mehr Freiheit

Die Motivation Ai Weiweis für "Safe Passage" war, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die elementaren Fragen der Menschenrechte zu lenken.

Auch Gabriel Ritter, Leiter der Abteilung für zeitgenössische Kunst im Museum, hofft, dass die Installation die Menschen zum Nachdenken zwingt.

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