News-Update ARD, ZDF & Co: Was sich jetzt am Rundfunkbeitrag ändern könnte

Michael | Männersache 06.12.2018

Die Ministerpräsidenten haben über Reformen beim Rundfunkbeitrag beraten. Wird jetzt alles noch teurer?

Der GEZ-Beitrag beträgt monatlich 17,50 Euro
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Die Landesfürsten beraten zurzeit über die Zukunft der Finanzierung von ARD, ZDF und Deutschlandradio.

Damit sind sie zwar noch lange nicht fertig – ein abnickfähiges Strategiepapier soll nicht vor März 2019 vorliegen.

Allerdings kennt der leidgeprüfte Steuerzahler bei diesem Thema prinzipiell nur eine Richtung. Die einzige Frage, die sich also stellt, lautet: Um wieviel teurer werden die GEZ-Gebühren zukünftig?

Die Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin hat bisher nur ein Ergebnis gebracht: Alle sind sich einig, dass die öffentlich-rechtlichen Anstalten weiter reformiert werden müssen. Über das Wie herrscht allerdings noch Uneinigkeit.

Der GEZ-Beitrag beträgt monatlich 17,50 Euro

GEZ: Rundfunk-Beitrag soll jedes Jahr automatisch steigen

Um den rundfunkpolitischen Auftrag der Sender zu erfüllen, brauche es eine ausreichende Finanzierung, da sind sich alle einig.

Gleichzeitig machen sich manche Bundesländer aber Sorgen über die Akzeptanz des Angebots.

Ein weiterer Knackpunkt ist die Digitalisierung, die natürlich vorangetrieben werden müsse, was allerdings die Kosten in die Höhe treibt.

Das geht nicht gut zusammen mit dem gleichzeitig ausgesprochenen Gebots, dass massiv eingespart werde soll.

"Beitragserhöhungen sind Gift für die Akzeptanz beim Bürger", sagt Bayerns Medienminister Florian Herrmann.

Dem gegenüber lassen die Intendanten von ARD und ZDF durchblicken, dass sie keine weiteren Einsparpotenziale in ihren Haushalten sehen.

Die Sender haben jährlich rund acht Milliarden Euro zur Verfügung.

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