Funklöcher und Komfortmangel Ministerpräsident bezeichnet Luxus-Mercedes als "Sardinenbüchse"

Tobias | Männersache 18.01.2018

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bezeichnete seinen Luxus-Dienstwagen, eine Mercedes S-Klasse, als "Sardinenbüchse".

Gretschmann und sein Mercedes S-Klasse Dienstwagen
Foto:  gettyimages / Sean Gallup; iStock / Sjo

Ausgezeichnet ein Ministerpräsident aus dem "Ländle", die Herkunft von Mercedes, sprach abwertend über seinen Luxus-Boliden.

Es gehe ihm zwar besser als der Queen mit ihrer Kutsche, jedoch "besonders fürstlich hock‘ ich da nicht drin", zitierte die Stuttgarter Zeitung Kretschmann.

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Vor ihm sitze meist ein Personenschützer, wodurch es auf der Rückbank mit seiner Tasche schon mal eng werde. Doch das ist nicht sein einziges Ärgernis, wenn er mit seinem 441 PS starken Dienstwagen durch sein Bundesland kutschiert wird.

Besonders störe ihn, dass "sein" Bundesland mit Funklöchern übersät sei.

Für seine kritische Äußerung über den Mercedes erntete er prompt Gegenkritik von Hans-Ulrich Rülke (FDP): "Der Ministerpräsident betätigt sich nicht gerade als oberster Witschaftsförderer unseres Landes, wenn er die S-Klasse von Daimler als 'Sardinenbüchse' bezeichnet."

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