News-Update

Millionen-Hammer: Greta Thunberg nach Preisverleihung reich

Die 17-jährige Klimaaktivistin Greta Thunberg hat den mit einer Million Euro dotierten Preis für Menschlichkeit der portugiesischen Gulbenkian-Stiftung erhalten.

Greta Thunberg
Wurde mit dem Preis für Menschlichkeit der portugiesischen Gulbenkian-Stiftung ausgezeichnet: Klimaaktivistin Greta Thunberg Foto: Getty Images / FILIPPO MONTEFORTE / Kontributor

Erstmals vergebener Preis für Menschlichkeit

Wie die private portugiesische Gulbenkian-Stiftung am Montag (20. Juli 2020) in Lissabon mitteilte, ist die 17-jährige Klimaaktivistin Greta Thunberg für den von der Organisation erstmals vergebenen Preis für Menschlichkeit ausgewählt worden – und zwar mit großer Mehrheit, wie Juryleiter Jorge Sampaio betonte.

Für die mit einer Million Euro dotierte Auszeichnung gab es insgesamt 136 Nominierungen aus 46 Ländern.

JW Video Platzhalter
Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Danksagung per Videobotschaft

Die Wahl fiel auf die Gründerin der "Fridays for Future"-Bewegung, weil sie es geschafft habe, vor allem junge Menschen für den Klimaschutz zu mobilisieren. Ihr hartnäckiger Kampf und ihre häufig unbequemen Appelle an die politischen Verantwortlichen machten die Schwedin zu einer herausragenden Persönlichkeit der Gegenwart.

Greta Thunberg bedankte sich in einem Video, das sie via Twitter veröffentlichte, für die Anerkennung aus Portugal. Außerdem versprach sie, dass das gesamte Preisgeld an Organisationen und Projekte gespendet werden soll, die sich im Kampf gegen den Klimawandel engagieren und Menschen unterstützen, die am stärksten davon betroffen sind.

SOS Amazonia & Stop Ecocide

So gehen die ersten 100.000 Euro an SOS Amazonia, einer Kampagne, die in Brasilien gegen die Verbreitung des Coronavirus im Amazonasgebiet kämpft, wie es in einem Bericht des Stern heißt.

Weitere 100.000 Euro erhält die Stiftung Stop Ecocide, die sich dafür einsetzt, dass schwere Umweltzerstörungen als internationale Straftaten angesehen werden.