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Merkel warnt vor zweitem Shutdown

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vor einem zweiten Shutdown in der Coronakrise gewarnt.

Angela Merkel
Angela Merkel hat jetzt vor einem zweitem Corona-Shutdown gewarnt GettyImages/Sean Gallup

Merkel warnt vor zweitem Shutdown

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist wenig begeistert über Alleingänge einiger Bundesländer hinsichtlich der Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen. Am 20. April warnte sie auf einer Pressekonferenz eindringlich vor einem zweiten Shutdown und sprach in einer Schaltkonferenz des CDU-Präsidiums von "Öffnungsdiskussionsorgien".

Damit meint sie, mit voreiligen Öffnungen und Lockerungen "sehenden Auges" einen Corona-Rückfall zu riskieren, denn Deutschland "stehe noch immer am Anfang der Epidemie" und sei "noch lange nicht über dem Berg". Und weiter: "Wir dürfen uns keine Sekunde in Sicherheit wiegen."

Eindringliche Worte

Merkel warnt mit deutlichen Worten vor einem leichtsinnigen Umgang mit dem Virus: "Dann wäre ein neuer Shutdown unvermeidlich."

Die Kanzlerin zeigt sich in diesem Punkt wenig kompromissbereit. Sie begründet dies folgendermaßen: "Die Verhinderung eines Rückschritts ist nicht nur im Interesse der Bekämpfung der Pandemie, sondern auch im Interesse der Wirtschaft und zur Rückkehr zu unserem normalen gesellschaftlichen Leben.“

Im Austausch mit den Ministerpräsidenten will Merkel für einen möglichst engen Spielraum bei Lockerungen eintreten.

Unterschiedliche Gemengelage

Die einzelnen Bundesländer gehen mit den gerade beschlossenen Lockerungen sehr unterschiedlich um. Einige Landesregierungen tricksen hinsichtlich der erlaubten Öffnung von Verkaufsflächen bis 800 Quadratmetern. In Brandenburg wird beispielsweise größeren Geschäften erlaubt ihre Verkaufsflächen künstlich zu verkleinern, obwohl die Gesamtfläche deutlich größer ist.

Seit Dezember 2019 verbreitet sich das Coronavirus. Ausgehend von der chinesischen Millionenstadt Wuhan, hat die Epidemie mittlerweile alle Kontinente erreicht. Bislang starben nach WHO-Angaben weltweit über 153.000 Menschen an der rätselhaften Lungenkrankheit, über 2.300.000 haben sich infiziert. (Stand: 21. April 2020).

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