Corona-Update

Merkel sieht wenig Chance auf Corona-Lockerungen – im Gegenteil

Bundeskanzlerin Angela Merkel geht davon aus, dass die zweite Corona-Welle noch härter einschlägt als die erste.

Angela Merkel mit Blick nach unten
Glaubt nicht an ein baldiges Ende der Corona-Krise: Angela Merkel Foto: imago images / photothek

Merkel dämpft Hoffnungen

Gerade erst kam die Meldung zum Corona-Impfstoff-Durchbruch des deutschen Unternehmens Biontech ins Haus geflattert, nun hat Angela Merkel die Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Corona-Krise deutlich gedämpft.

"Wir müssen davon ausgehen, dass die zweite Welle härter ist, und sie fällt vor allem in eine schlechte Jahreszeit", sagte die Bundeskanzlerin am Mittwoch (11. November 2020).

JW Video Platzhalter
Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Keine Lockerungen in Sicht

Mit Corona-Beschränkungen müssen wir voraussichtlich noch den ganzen Winter über rechnen, "auch wenn wir jetzt positive Botschaften bezüglich der Entwicklung von Impfstoffen haben". Am 16. November berät sich Merkel erneut mit den 16 Ministerpräsidenten über das weitere Vorgehen.

Michael Kretschmer, Ministerpräsident von Sachsen, sieht derzeit keinen Spielraum für Lockerungen der Corona-Maßnahmen: "Die Zahlen, die wir jetzt haben, reichen bei Weitem nicht aus. Wir haben maximal eine leichte Seitwärtsbewegung erreicht", so der CDU-Politiker im ARD-Morgenmagazin.

Schwierige Monate

Uns stehen schwierige Monate bevor, eine Trendwende in Sachen Corona-Neuinfektionen ist noch nicht in Sicht. Vor allem die Gastronomen leiden aktuell besonders unter den verhängten Bestimmungen. Dass diese ihre Betriebe zeitnah wieder öffnen können, erscheint unrealistisch.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sprach in der Sendung "Frühstart" von RTL und ntv immerhin von einer positiven Entwicklung: "Es steigt noch, aber es steigt weniger stark. Das ist erst mal ermutigend, aber es reicht noch nicht."