Nicht überraschend Studie: Menschen lieben Hunde mehr als Menschen

02.11.2017
Menschen lieben Hunde mehr als Menschen
© PhonlamaiPhoto/iStock

Wohl doch nicht nur eine Floskel: Der Hund ist des Menschen bester Freund. Eine neue Studie belegt, dass Menschen tatsächlich mehr Empathie für einen Hund empfinden als für andere Menschen.

Wir können nicht behaupten, dass wir von dem Ergebnis der Studie überrascht wären.

Professor Jack Levin und Professor Arnold Arluke von der Northeastern University in Boston haben 240 Testpersonen vier unterschiedliche Zeitungsartikel vorgelegt. Darin war die Rede von einem Angreifer, der mit einem Baseballschläger sein Opfer niederstreckte, ihm das Bein brach und ihn bewusstlos schlug.

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Der Kniff: In jedem der vier Artikel war das Opfer ein anderes. Einmal ein 30-jähriger Mann, einmal ein einjähriges Kind, einmal ein Hund und schließlich ein Hundewelpe.

Die Empathie der Probanden zu dem Welpen und dem Kind waren "statistisch nicht signifikant". Hingegen hat der Hund wesentlich mehr Mitgefühl erfahren als das 30-jährige Opfer.

Professor Levin erklärt: "Die Tatsache, dass erwachsene menschliche Opfer weniger Empathie erfahren als Kinder, Welpen und ausgewachsene Hunde, legt nahe, dass auch ausgewachsene Hunde als abhängig und verletzlich angesehen werden."

Und weiter: "Darüber hinaus scheint es, dass erwachsene Menschen als fähig angesehen werden, sich selbst zu schützen, während ausgewachsene Hunde nur als größere Welpen angesehen werden. Dies sind Tiere (Katzen eingeschlossen), denen viele Menschen menschliche Merkmale zuschreiben."

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