Konstant gut Das Melt! Festival in Ferropolis: Tickets, Line-up, Preise

Tobias | Männersache 21.02.2018
Die Hauptbühne des melt!-Festivals
© melt!

Das Melt! Ein Festival in atemberaubender Atmosphäre vor der Kulisse alter Braunkohlebagger.

Seit zehn Jahren zieht das Melt! Festival ziemlich konstant etwa 20.000 Besucher an. Damit ist auch leider schon die Kapazitätsgrenze des Festivals erreicht und man wird nie auf Besucherzahlen wie das Southside oder das Rock am Ring kommen. Doch das gibt dem Festival auch seinen besonderen Charme.

Während das erste Melt! im Jahre 1997 noch in Velten am Bernsteinsee (Brandenburg) und die zweite Auflage des Festivals am Fusion-Festival-Standort, dem ehemaligen Militärflugplatz in Lärz (Mecklenburg-Vorpommern), ausgetragen wurde, verlegte man das Festival 1999 auf das Ferropolis-Gelände bei Gräfenhainichen (Sachsen-Anhalt). Auch das Splash! wird hier ausgetragen.

Das sind die besten Festivals 2018

Die besten Festivals 2018: Von Techno bis Rock

Das Gelände ist eine Halbinsel in einem Tagebau-See und die Hauptbühne ist von alten Braunkohlebaggern eingerahmt, die nachts mit Scheinwerfern illuminiert werden. Am Ende eines Braunkohlebaggers hängt eine riesige Discokugel. Wer möchte, kann sich auch für eine Führung über die Stahlkolosse anmelden.

Im Jahr 2003 setzte das Melt! einmal aus. Widriges Wetter und zurückhaltende Sponsoren machten dem Festival zu schaffen. Im Jahr 2004 engagierte sich das Musikmagazin Intro für das Melt! und so stieg das Festival, das elektronische Musik und Rocksound vereint, mit überarbeitetem Konzept erneut.

Was die Bands angeht, braucht sich das Melt! nicht hinter den großen Festivals verstecken. So traten hier schon unter anderem Björk, The Streets, Bloc Party oder Mando Diao auf. Auch die Techno-Jünger werden jedes Jahr mit tollen DJs verwöhnt.

Das Amphitheater umrahmt von Braunkohlebaggern
Das Amphitheater ist umrahmt von Braunkohlebaggern © Melt!
 

Melt!-Ticketpreise Camping und Termine 2018

Seit 2008 findet das Melt! immer über volle drei Tage (von Freitag bis Sonntag) statt. Für die besonders Feierwütigen findet Donnerstagabend für 15 Euro Eintritt sogar schon eine Pre-Party auf dem sogenannten "Sleepless Floor" statt. In diesem Jahr steigt das Festival vom 13. bis zum 15. Juli.

Ein Ticket für das gesamte Wochenende schlägt mit 129 Euro zu Buche. Es ist aber auch möglich, nur ein Tagesticket zu buchen. Dieses kostet dann 69 Euro. Solltest du mit drei Freunden unterwegs sein, könnt ihr das etwas günstigere 4-Freunde-Ticket buchen, das 479 Euro kostet.

Camping auf dem Melt!
Camping auf dem Melt! © Melt!
 

Unterkünfte auf dem Melt!

Du hast Bock, auf das Melt! zu gehen, allerdings schreckt es dich ab, auf einem unbequemen Zeltboden zu übernachten? Dann hast du, ähnlich wie auf dem Hurricane Festival, die Möglichkeit, dir mit My Molo eine Festival-Lodge für zwei Personen zu buchen.

Das ist allerdings nicht ganz billig. Neben dem Festival-Ticket benötigst du noch ein "Camping+"-Ticket, das 55 Euro pro Person kostet. Die Lodge für zwei Personen kostet mit Bettwäsche dann nochmals zusätzlich 524 Euro für zwei Personen.

Billiger soll es mit PodPad-Zelten werden. Die bunten Rundzelte mit Herzfenstern können auch "möbliert" gebucht werden. Preise werden allerdings erst noch bekannt gegeben.

Solltest du einfach keinen Bock haben, dein eigenes Campingequipment mitzuschleppen, kannst du auch über mein-zelt-steht-schon.de ein Zelt auf dem Melt! anmieten. Wofür du dich auch entscheidest: Das richtige Camping-Equipment kann nie schaden.

Das Melt!
Die Atmosphäre auf Ferropolis ist ganz besonders © Melt!
 

Melt!-Headliner 2018

Die großen Namen in diesem Jahr sind: The XX, Flrence + the Machine, Fever Ray, Tyler, The Creator, Nina Kraviz und Mura Masa

 

Melt! Line-up 2018

  • Alma
  • Amelie Lens
  • Andhim
  • Antigone
  • Badbadnotgood
  • Ben Klock
  • Cem
  • Cigarettes After Sex
  • Claire Morgan
  • Cleveland
  • Cormac
  • DJ Seinfeld
  • Ellen Allien
  • Erobique
  • Faka (Live)
  • Fatima Al Qadiri
  • Fatima Yamaha
  • Fever Ray
  • Florence + The Machine
  • George Fitzgerald (Live)
  • Gurr
  • Honey Dijon
  • Hundreds
  • IAMDDB
  • Inga Mauer
  • Jayda G
  • Jon Hester
  • Jon Hopkins (Live)
  • Kid Simius
  • Kim Ann Foxman
  • Klee
  • Lanark Artefax (Live)
  • Leo Pol (Live)
  • Lucy
  • Marc Miroir
  • Mavi Phoenix
  • Moscoman
  • Moses Sumney
  • Mura Masa
  • Nastia
  • Nina Kraviz
  • Odesza
  • Ø [PHASE] (Live)
  • Pablo
  • Parcels
  • Princess Nokia
  • Project
  • Rin
  • Sedef Adasi
  • Sevdaliza
  • Smerz
  • Somewhen
  • Superorganism
  • The Black Madonna
  • The Blaze
  • The Hacker presents Amato (Live)
  • The Internet
  • The xx
  • Tijana T
  • Tyler, The Creator
  • Vincent Neumann
  • WhoMadeWho
  • Yellow Days
  • Zenker Brothers

Hier haben wir für dich eine Liste mit den besten Festivals in Deutschland zusammengestellt.

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Melt! 2017 Aftermovie

Hier ist ein inoffizielles Melt! Aftermovie, was von einem Besucher zusammengeschnitten wurde.

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