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News-Update

Mehl, Nudeln, Klopapier: Die Zeit der Hamsterkäufe scheint vorbei

Die Lücken in den Supermarktregalen werden kleiner, es gibt wieder Produkte, die noch vor zwei Wochen als Luxusgüter galten, für alle Kunden zu kaufen. Sind wir trotz Virus wieder normal?

Junger Mann mit Mundschutzmaske kauft viel Klopapier
Die Zahl der Hamsterkäufe ist deutlich rückläufig iStock / RealPeopleGroup

Im Zeichen des Hamsters

Angela Merkel spricht bezüglich der Corona-Pandemie von der größten Herausforderung für Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg. Und tatsächlich sind seit Beginn der Infektionswelle Dinge geschehen, die die allermeisten Deutschen so noch nie erlebt haben.

Wer von uns kannte denn schon tatsächlich leere Regale in einem Supermarkt? Wer hat so ein Rennen um Grundnahrungsmittel schon einmal mitgemacht? Die wenigsten, glücklicherweise.

Um so befremdlicher waren die durch Hamsterkäufe irrational handelnder Mitbürger ausgelösten Versorgungsengpässe bei Allerweltsprodukten wie Mehl, Nudeln und, ja, auch Klopapier.

Rückkehr der Vernunft

Letzteres ist geradezu zum Synonym der Krise avanciert und Psychologen werden uns demnächst erklären, was das zu bedeuten hat. Nun aber mehren sich die Zeichen, dass es mit der ganz großen Welle an Hamsterkäufen vorbei ist.

Offensichtlich haben die Menschen kapiert, dass sie auch bei verhängter Ausgangssperre an alle Produkte des täglichen Bedarfs jederzeit herankommen.

Die Rückgänge in Zahlen

Lagen der Verkaufsanstieg durch Hamstern bei Konserven-Produkten zu Beginn des Phänomens noch bei unglaublichen 2.500 Prozent, zeigt jetzt eine Auswertung der Einkaufs-App "Bring!", dass bei vor Kurzem noch besonders begehrten Produkten ein prozentualer Rückgang in der Anschaffung zu verzeichnen ist.

Im Einzelnen sieht das wie folgt aus:

  • Toilettenpapier (-24 %)

  • Reis (-28 %)

  • Mehl (-66 %)

  • Nudeln (-15 %)

  • Milch (-11 %)

  • Brot (-9 %)

  • Eier (-18 %)

  • Butter (-18 %)

  • Äpfel (-12 %)

  • Bananen (-13 %)

  • Tomaten (-6 %)

Fazit

Die Menschen kehren in ihren normalen Einkaufsmodus zurück, die Lücken in den Regalen der Supermärkte schließen sich wieder, die Lage entspannt sich.

Das mag auf Vernunft basieren oder vielleicht auch nur auf der Tatsache beruhen, das jemand, der in letzter Zeit Hunderte von Klopapierrollen gehamstert hat, auf absehbare Zeit keinen Nachschub mehr braucht.

Was auch immer die Gründe sind, das Einkaufsverhalten der Deutschen scheint sich mitten in der immer noch anhaltenden Corona-Krise wieder zu normalisieren.

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