Gewalt gegen Rettungskräfte Weil er ausparken wollte: Man verprügelt Rettungssanitäter im Einsatz

Tobias | Männersache 10.01.2018
Malteser Rettungsdienst
© iStock/huettenhoelscher

Ein Rettungssanitäter war am Montag in Berlin auf dem Weg zu einem Einsatz. Dann wurde er verprügelt, weil der Täter ausparken wollte.

Wie manchmal mit Rettungskräften umgesprungen wird, lässt einen fassungslos zurück. Der neuste Fall aus Berlin zeichnet sich durch eine besondere Brutalität aus.

Die Rettungskräfte wurden zu einem mutmaßlichen Schlaganfall gerufen, bestätigt Charlotte Rybak, Sprecherin des Malteser Hilfsdienstes in Berlin gegenüber Welt. Die Sanitäter kamen gegen 21 Uhr an.

Vor Ort sprang der Notarzt schon aus dem Auto, um zum Patienten zu eilen. Als der Rettungssanitäter folgen wollte, klopfte ein Mann gegen seine Scheibe und bat ihn, das Auto ein Stück wegzufahren, weil er ausparken wollte. Der Sanitäter kam der Bitte nach und fuhr ein Stück zurück.

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Dennoch habe der Täter ganz unverhofft die Fahrertür aufgerissen und mehrfach auf Kopf und Bauch des Fahrers eingeschlagen. Anschließend sei er zu Fuß geflohen, sagte Thomas Kirstein, Sprecher der Berliner Feuerwehr.

Der 47-jährige Rettungssanitäter musste im Krankenhaus behandelt werden. "Der Mann steht natürlich unter Schock", fügte Kristein hinzu. Zum Glück musste der Rettungseinsatz nicht unterbrochen werden und der Mann mit Verdacht auf einen Schlaganfall konnte ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht werden.

Wie wir bereits berichteten, sorgte erst Anfang November ein ähnlicher Fall für Schlagzeilen. Auch hier wollte ein 23-jähriger Mann in Berlin nur ausparken.

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