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Mann lässt sich Teile seines Hirns amputieren - jetzt spürt er keine Angst mehr

Einem Mann aus den USA wurden Teile seines Gehirns entfernt. Nun spürt er keine Angst mehr. Mit dem Eingriff sind allerdings auch negative Folgen verbunden.

Ärtze besprechen sich vor einem animierten 3-D-Gehirn
Ärtze besprechen sich vor einem animierten 3-D-Gehirn (Symbolbild) Foto: iStock / gorodenkoff

Epileptische Anfälle & Panikattacken

Der 32-jährige US-Amerikaner Jody Smith litt jahrelang unter Panikattacken und epileptischen Anfällen. Er wurde mit Medikamenten behandelt, doch diese brachten keine wirkliche Besserung.

Als er Ende 20 war, brach er auf einem Familienfest bewusstlos zusammen. Zuvor war er mehrere Minuten lang durch den Nachbarsgarten gekrochen, woran er sich jedoch nicht mehr erinnern konnte.

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Keine Angst mehr dank Gehirnoperation

Um Smith von seinem Leiden zu erlösen, entschlossen sich seine Ärzte schließlich dazu, ihm die rechte Amygdala und den rechten Hippocampus zu entfernen. Die beiden Gehirnteile sind dafür zuständig, emotionale Äußerungen - u. a. Angst - zu regeln.

Der chirurgische Eingriff verlief erfolgreich und nun spürt Jody Smith keine Angst mehr, berichtet Vice. Dabei ist eine ganz bestimmte Angst gemeint. "Ich rede von der Angst, die man im Angesicht des Todes oder einer schweren Verletzung verspürt", so Smith.

Negative Folgen des Eingriffs

Wenn Jody Smith beispielweise vor einer Klippe steht, empfindet er nicht die Art von Angst, die "normale" Menschen empfinden. Sein Körper hindert ihn dennoch daran, einfach weiterzugehen.

Smith gehe es jetzt deutlich besser als vor der Operation, die allerdings auch negative Folgen mit sich brachte. So leide er an Aufmerksamkeitsdefizitstörungen und Erinnerungslücken.

Nichtsdestotrotz sei sein Leben nun lebenswerter.

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