Bürokratie-Irrsinn Mann furzt und wird von der Polizei angezeigt

Redaktion Männersache 28.02.2018
Mann furzt und wird von der Polizei angezeigt
© iStock/id-work

Februar 2016: Ein Mann wird von der Polizei nach seinen Personalien gefragt und soll dabei in der Nähe einer Polizistin zweimal einen fahren gelassen haben, berichtet die Berliner Morgenpost. Der Gruppenleiter der Polizei interpretierte dies als Beleidigung und zeigt den Mann daraufhin kurzerhand an.

Ein Jahr später bekam der "Beschuldigte" einen Strafbescheid über 900 Euro. Er legte aber Widerspruch ein, sodass sich eine Richterin des skandalösen Falls annehmen musste – und nach wenigen Minuten das Verfahren einstellte.

Insgesamt haben sich 23 Beamte über 17 Stunden mit dem vermeintlichen Pups-Angriff beschäftigt, das ging aus der Antwort des Senats auf eine Anfrage des Abgeordneten Sebastian Schlüsselburg (Die Linke) hervor.

 

8 heiße Furz-Mythen - aufgeklärt

Was aus der Antwort des Senats aber nicht hervorgeht, ist, ob der Angeklagte fahrlässig oder im vollen Bewusstsein gehandelt hat. Unklar ist ebenfalls, ob seine Blähungen durch ballaststoffreiche Ernährung oder kohlensäurehaltige Getränke verursacht wurden.

Der Senat sieht sich in seinem Vorgehen im Recht und ist überzeugt, dass dem Pups-minator alleine durch die "konsequente Verfolgung des Vergehens und der Eindruck der Hauptverhandlung […] das Unrecht seiner Handlung" aufgezeigt wurde.

Das wollen wir doch hoffen.

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