Dummer Scherz Mann fühlt sich bei Monopoly betrogen, ruft die Polizei und landet fast im Knast

Tobias | Männersache 15.03.2018
Monopoly
© iStock / MichaelJay

Als sich Schaustellergehilfe Sven H. beim Monopoly-Spielen von Freunden betrogen fühlte, rief er die Polizei. Dafür hätte er beinahe in den Knast gemusst.

Es sollte ein lustiger Spieleabend sein. Der 24-jährige Sven H. saß mit Freunden in einem Carport der früheren Kitzinger US-Siedlung Marshall Heights und spielte Monopoly. Dabei wurde ordentlich gebechert. Doch als der Schaustellergehilfe bemerkte, wie sich zwei Mädels entgegen der Regeln Spielgeld zusteckten, wurde er sauer.

H. griff zu seinem Mobiltelefon und rief in der Notrufzentrale an. "Ich werde beim Monopoly beschissen", erklärte er am Hörer. Doch das fanden die Retter am anderen Ende der Leitung überhaupt nicht lustig und sie zeigten den 24-Jährigen an.

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Das hätte Sven H. beinahe ins Gefängnis gebracht. Er ist zurzeit auf Bewährung, weil er im Mai 2015 einen Mann in Würzburg zusammenschlug. Nicht nur das: Der Schaustellergehilfe ist bereits zehnmal vorbestraft! Wäre es nach dem Staatsanwalt gegangen, wäre H. direkt in den Bau gewandert.

"Es ist auch in Zukunft mit Straftaten zu rechnen", zitiert die Bild das Schlussplädoyer des Strafverfolgers. Da Sven H. jedoch Reue zeigte, wurde er von dem Richter allerdings "nur" zu einer Geldstrafe von 3.600 Euro verurteilt.

Nach diesem Vorfall richtete Monopoly einen Notruf-Chat ein. Laut games-mag soll der Chat "den Frieden beim Spieleabend wiederherstellen", wenn sich jemand betrogen fühlt, "und noch mehr Spaß bringen"!

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