Tier-Update

Maisfelder in voller Pracht: Lebensgefahr für Hunde!

Maiskolben und Maisfelder stellen für Hunde eine oft unterschätzte Gefahr dar. Wir klären auf, benennen drei im schlimmsten Fall lebensgefährliche Fallen und wie man sie umgehen kann.

Gefahren für Hunde im Maisfeld
Gefahren für Hunde im Maisfeld (Symbolbild) Foto: iStock / undefined undefined ; iStock / GlobalP

Maisfeld: Lebensgefahr für Hunde

Ein harmloser Spaziergang mit dem Hund entlang von Feldern kann sich schnell zu einem Albtraum entwickeln, für den Hund wie auch den Besitzer. Insbesondere Maisfelder und Maispflanzen stellen eine unterschätzte und vielleicht sogar unbekannte Gefahr dar.

Dabei sind die Gefahren vielseitig und gehen von dem Mais, dem Feld, aber auch externen Faktoren aus. Wir nennen drei Gefahrenbereiche, auf die man als Hundehalter auf jeden Fall achten sollte.

Darmverschluss

Maiskolben, insbesondere junge, sind süß und lecker. Auch Hunde können dem köstlichen Geschmack nicht widerstehen und greifen gern zu – mit kapitalen Folgen.

Denn das Innere der Frucht ist sehr hart und für Hunde unverdaulich. Wird zu viel davon konsumiert, kann es zum Darmverschluss kommen. Darüber hinaus können die scharfen Kanten der Pflanzen Verletzungen im Verdauungstrakt verursachen. Beides kann im schlimmsten Fall tödlich enden.

Scharfkantig

Eine weitere Gefahr sind die Blätter. Diese sind überraschend scharf und hinterlassen vor allem beim hastigen Toben im Feld teilweise tiefe Schnitte in der Haut oder den Augenbrauen.

Zwar sind die Verletzungen im Normalfall nicht tödlich, aber schmerzhaft und leicht vermeidbar.

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Wildschweine

Maisfelder bieten Wildschweinen eine optimale Futterstelle, die ungern geteilt wird. Kommt es dann zu einer Begegnung mit einem Hund, kann es zu einer Konfrontation kommen, die nicht mit Worten zu klären ist.

Gerät das Wildschwein in Rage und greift den überforderten Hund, der sich in Panik im dicht bewachsenen Feld verliert, an, kann unser Lieblingshaustier ernsthafte Verletzungen davontragen.