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DIY-Update

Männertraum: YouTuber baut erstes einziehbares Lichtschwert

Offenbar ist die Macht mit YouTuber James Hobson, der das "erste einziehbare und auf Plasma basierende" Laserschwert gebaut hat.

YouTuber James Hobson baut Laserschwert
YouTuber James Hobson baut Laserschwert Foto: YouTube / the Hacksmith

Jeder "Star Wars"-Fan träumt davon, ein eigenes Laserschwert zu besitzen. Also keinen rot oder blau gefärbten Plastikstiel, der auf Knopfdruck aufblinkt, sondern ein richtiges, brutzelndes und durchschlagendes Laserschwert.

YouTuber baut Laserschwert

YouTuber James Hobson hat sich diesen Traum erfüllt und das erste einziehbare und auf Plasma basierende Laserschwert der Welt gebaut.

Über seinen YouTube-Kanal dokumentierte James bereits mehrmals seine Versuche, ein "echtes" Laserschwert zu erschaffen, doch das ist sein bisher bester Versuch.

"Nun, Theorien besagen, dass Plasma am besten durch ein Magnetfeld in einem Strahl gehalten wird, das, wissenschaftlich gesprochen, korrekt ist", so der Profi-Handwerker.

"Das Problem besteht darin, ein elektromagnetisches Feld zu erzeugen, das stark genug ist, um eine Klinge aufzunehmen. Nun, das Lichtschwert müsste buchstäblich in einer mit Elektromagneten beschichteten Box eingebaut werden, was es zu einer Art nutzlosem Wissenschaftsprojekt macht."

Die Lösung

Um dieses Dilemma zu umgehen, verwendete der ehemalige Ingenieur und Produktentwickler Flüssiggas (LPG) als Brennstoff, das mit Sauerstoff gemischt und in einen überhitzten Strahl umgewandelt wird.

Im Gegensatz zu früheren Versuchen bedeutet dies, dass das Lichtschwert keinen Metallstab im Kern hat, wodurch es weniger wie ein Schwert oder ein verherrlichter Stock wirkt. Außerdem kann es eingefahren werden und hat dennoch die Power, durch Stahl zu "schneiden".

James ist auch in der Lage, die Farbe des Strahls durch Zugabe verschiedener Chemikalien zu ändern: Natriumchlorid färbt ihn gelb, Borsäure grün, Strontiumchlorid rot und Calciumchlorid bernsteinfarben.

Unnötig zu erwähnen, dass der Nachbau zu Hause im Hobbykeller nicht zu empfehlen ist und äußerst gefährlich sein kann. Immerhin kann auch nicht jeder einfach so zum Jedi-Ritter werden.